Opel-Brennstoffzellen-Fahrzeugflotte in Berlin

Wasserstoffautos

opel-gm_hydrogen4_Berlin_2008 Neun Firmen werden die ersten sein, die die Brennstoffzellen-Fahrzeuge HydroGen4 von General Motors/Opel im Großraum Berlin im Rahmen ihres Alltagsgeschäfts nützen: ADAC, Allianz, Axel Springer, Coca-Cola, Hilton, Linde, Schindler, Total und Veolia.

Dieser Praxistest auf der Straße erfolgt im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP), einem vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwickelung geförderten Projekt zur Demonstration der Alltagstauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff für den Straßenverkehr.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee ergänzt: „Der Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle gehört die Zukunft. Mit dieser Technologie können wir langfristig die CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig unsere Abhängigkeit vom Öl verringern. Aus Forschung und Innovation sollen jetzt marktfähige Produkte werden. Dafür engagiere ich mich gern. Beim Thema Wasserstoff und Brennstoffzelle sind wir in Deutschland inzwischen sehr gut aufgestellt. Diesen Vorsprung müssen wir ausbauen. Mein Haus gibt dafür im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie allein 500 Millionen Euro aus. Die Industrie beteiligt sich zu gleichen Teilen. Das Programm ist ein großer Erfolg.“

Der HydroGen4 
Der Brennstoffzellen-Stapel (Stack) des HydroGen4 besteht aus 440 in Reihe geschalteten Zellen, in denen Wasserstoff mit Sauerstoff aus der Luft reagiert. Dieser elektrochemische Prozess erzeugt Strom, als Nebenprodukt entsteht lediglich Wasserdampf. Der Stack stellt Energie für den 73 kW (100 PS) starken Synchron-Elektromotor bereit, der eine Beschleunigung von null auf Tempo 100 in rund zwölf Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ermöglicht. Der HydroGen4 ist mit einer 1,8 kWh starken Puffer-Batterie ausgestattet, um elektrische Lastspitzen abzudecken und die aus dem regenerativen Bremssystem gewonnene Energie zu speichern. Die drei Hochdrucktanks aus Kohlefaser-verbundwerkstoff können bei einem Druck von 700 bar eine Gesamtmasse von 4,2 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen, was eine Reichweite von bis zu 320 Kilometern ermöglicht.

Der HydroGen4 startet und läuft auch bei Temperaturen unter null Grad Celsius – ein erheblicher Fortschritt zu seinem Vorgänger und entscheidender Vorteil im Alltag. Er verfügt über spezielle Sicherheitsfeatures für das Wasserstoff-System und bietet laut Hersteller so die Sicherheit eines ganz normalen Serienfahrzeugs.

(mp/wattgehtab.com)


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