Mazda Wasserstoff-Wankel RX8 im Praxistest in Norwegen

Wasserstoffautos

mazda_wasserstoff-wankel-rx8_norwegen_2008 Zum ersten Mal testet Mazda jetzt Fahrzeuge mit Wasserstoff-Kreiskolbenmotor auf öffentlichen Straßen außerhalb Japans. In Norwegen hat der Automobilhersteller zusammen mit HyNor (Hydrogen Road of Norway) einen Praxistest mit dem Mazda RX-8 Hydrogen RE gestartet. Der Vertrag über die Zusammenarbeit wurde im November 2007 von beiden Partnern in Tokio unterschrieben.

Bei HyNor handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt bestehend aus Industriepartnern, die Wasserstoff als Kraftstoff in Norwegens Transportsektor fördern und zum Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft beitragen wollen. Diese Erprobung ist der Auftakt zur Auslieferung von insgesamt 30 Fahrzeugen, die Mazda an HyNor verleasen wird.

Geplant ist die Entwicklung einer realistischen Wasserstoff-Infrastruktur in Norwegen: Einem 580 Kilometer langen „Hydrogen Highway“ von Oslo bis Stavanger mit zahlreichen Wasserstoff-Tankstellen.

Das sogenannte Renesis-Aggregat eignet sich laut Mazda durch seine spezielle Architektur besser für die Verbrennung von Wasserstoff als ein herkömmlicher Hubkolbenmotor und ist zudem vergleichsweise leicht auf den Betrieb mit Wasserstoff auszulegen. Der Mazda RX-8 Hydrogen RE kann sowohl mit Wasserstoff als auch mit Benzin betrieben werden; per Knopfdruck wechselt der Fahrer zwischen beiden Betriebsmodi. Während der Erprobungsphase in Norwegen wird der Mazda RX-8 Hydrogen RE außerdem potenziellen Kunden präsentiert, die sich für das Leasing eines Wasserstoff-Fahrzeugs interessieren.

„Bis jetzt haben sich unsere Praxistests auf Japan konzentriert. Mit der Teilnahme am HyNor-Projekt nehmen wir die nächste Stufe der Entwicklung“, sagt Akihiro Kashiwagi, Mazda Programm-Manager für die Entwicklung des Wasserstoff-Kreiskolbenmotors. „Wir freuen uns, am Aufbau einer Gesellschaft in Norwegen teilnehmen zu können, die auf Wasserstoff-Energie basiert. Die gewonnenen Daten und Erfahrungen aus diesem Projekt wird Mazda für die weitere Entwicklung von Wasserstoff-Fahrzeugen nutzen.“

(mp/wattgehtab.com)


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