Hochschule Esslingen: Roll-Out des HydroSmarts

Wasserstoffautos

hs-esslingen_roll_out_hydrosmart Die Entwickler des Instituts für Brennstoffzellentechnik an der Hochschule Esslingen präsentierten kurz vor Weihnachten erstmals beim Roll-Out das neu entwickelte Brennstoffzellenfahrzeug "HydroSmart" der Öffentlichkeit.

Rund 15 Monate wurde geplant, konstruiert und getüftelt. Im März soll das Fahrzeug beim nächsten Michelin Challenge Bibendum teilnehmen.

Ein bisschen Arbeit hat das Projektteam um Prof. Hugo Gabele, Prof. Ferdinand Panik und Projektleiter Martin Ziegler aber noch vor sich. Der eigentliche Brennstoffzellenantrieb muss noch eingebaut werden. Alle notwendigen Vorbereitungen sind gemacht. Doch im Moment fährt der HydroSmart per Elektroantrieb (60 kW/Spitze 90 kW-Elektromotor). Das wird später auch teilweise der Fall sein, denn durch die Kombination aus Brennstoffzelle und einem Lithium-Ionen-Akku-Pack Marke Eigenbau kann zum einen Energie gespart werden und je nach Bedarf gespeichert oder abgegeben werden. Die abschließende Probefahrt durch Esslingen von Projektleiter Martin Ziegler und Christian Mohrdieck von Daimler konnte erfolgreich absolviert werden.

„Das Interesse der Studierenden an alternativen Antrieben ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen“, sagt Prof. Ferdinand Panik. Die jungen Entwickler beschäftigen sich viel mit der Zukunft und haben erkannt, dass neue Antriebstechniken für kommende Generationen wichtig seien. So sei ein „Roll-Out“ ein „ganz besonderes Ereignis“, sagt Prof. Panik. Und er dankt den Sponsoren und Partnern, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre: Allen voran die Daimler AG, in deren Auftrag der HydroSmart entwickelt wurde. Aber auch die Firmen EuroEngineering, BRUSA, Getrag, Ballard, Smart und dem Reva Energy Team waren in den verschiedensten Bereichen an der Entstehung des Prototyps beteiligt. 

Neben den Firmenvertretern und interessierten Studierenden hat sich einer den HydroSmart ganz genau angeschaut und war von den Vorträgen der Entwicklergruppe sichtlich beeindruckt: Prof. Johann Tomforde. Er gilt als der „Urvater des Smart“. Unter seiner Leitung entstand der erste Smart Fortwo, der 1998 seine Markteinführung feierte. Als Plattform für den Hydrosmart der Hochschule diente das aktuelle Modell, das einige Zentimeter länger ist. „Platz, den wir gut brauchen konnten“, freut sich Projektleiter Martin Ziegler.

(Quelle: Hochschule Esslingen)

 


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