BMW und NASA schliessen Testzeitraum für BMW Hydrogen 7 ab

Wasserstoffautos

bmw_hydrogen7_bmwag_small(Quelle: BMW) Cape Canaveral, FL - 8. August 2007 - Während sich NASA-Ingenieure auf den heutigen Start der Weltraumfähre Endeavour vorbereiten, haben BMW of North America und die NASA den erfolgreichen Abschluss des achtwöchigen Testzeitraums des BMV Hydrogen 7, der ersten mit Wasserstoff angetriebenen Luxuslimousine überhaupt, bekannt gegeben.

Die gemäß einem Raumfahrtgesetz zwischen der NASA und BMW initiierte Vereinbarung unterstreicht das gemeinsame Engagement der Unternehmen für die Verbesserung von Wasserstoff-Technologien und für die Erforschung innovativer Transportkonzepte und alternativer Energiequellen.


"Wir sind sehr stolz, dass wir in der Lage waren, der NASA diesen Testzeitraum des BMW Hydrogen 7 anbieten zu können. Mit dieser in der Entwicklung und Innovation führenden Organisation haben wir ein einzigartiges Ziel gemeinsam: den Einsatz und die kontinuierliche Erforschung technischer Lösungen, die auf flüssigem Wasserstoff basieren," sagte Karl-Heinz Ziwica, Vice President of Engineering von BMW of North America. "Die hohe Energiedichte des flüssigen Wasserstoffs ermöglicht es der Weltraumfähre, zum Weltraum hin zu beschleunigen. Das gleiche Konzept wird für den Antrieb des BMW Hydrogen 7 angewandt. Der Einsatz von Wasserstoff als Kraftstoff reduziert möglicherweise die CO2-Emissionen um 90 Prozent. Der BMW Hydrogen 7 stellt einen konkreten Beweis dafür dar, dass Wasserstoff-angetriebene Fahrzeuge eine sehr praktikable Option für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft sein können. Und wir sind hocherfreut, dass die NASA in der Lage war, diese Erfahrung aus erster Hand zu machen."

Während des Testzeitraums hatte das NASA-Personal vollständigen Zugang zur Flotte der BMW Hydrogen 7er Reihe, die mit einer Form des flüssigen Wasserstoffs angetrieben wird, die dem von der NASA für die Raumfähren verwendeten Kraftstoff ähnelt. Während der Zeit ihres Einsatzes bei der NASA wurden die Fahrzeuge - sie verfügen über einen bivalenten Verbrennungsmotor, der mit flüssigem Wasserstoff oder Benzin betrieben werden kann, wobei die Möglichkeit nesteht, zwischen diesen beiden Optionen nahtlos zu wechseln - problemlos mit Hilfe der auf dem Gelände des Raumfahrtzentrums befindlichen Flüssigwasserstoff-Versorgungsstelle nachbetankt.



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Bildmaterial: BMW AG
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Kommentare 

 
0 #1 2007-08-13 09:09
Also gut - BMW hats geschafft?
Sehr wirtschaftlich, dieser Wasserstoff, und so unglaublich umweltverträgli ch!
Da Wasserstoff aus Wasser gewonnen werden muß (es geht auch aus Öl, aber das wird ja bekanntlich immer mehr) benötigt man ein Elektrolysewerk . Wirkungsgrade? Jämmerlich!
CO2-Bilanz?
Ganz toll!
Wird der Strom zur Wasserstoffgewi nnung dem europäischen Verbundnetz entnommen, das deutlich weniger CO2/kWh mitbringt als das US-Amerikanische, dann bläst der 7er BMW stattlich ökologische 1040gCO2/km die Luft.
Das nenn' ich mal Fortschritt!

Bleibt zu hoffen, dass das Auto auf dem Bild an genau dieser Stelle steht, wenn das Shuttle startet :-))

In diesem Sinne - 4of4
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