Museumsausstellung "Autovision": Anfänge und Aussichten von Elektrofahrzeugen

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museum_autovision_elektrofahrzeugen_ar (Quelle: ar/Autovision) Altlußheim - Im Museum „Autovision“ ist eine Ausstellung von historischen Elektrofahrzeugen eröffnet worden. Bereits vor 100 Jahren waren elektrisch betriebene Automobile im Einsatz. Weder die Verkehrsdichte noch das Umweltbewusstsein der damaligen Bevölkerung waren groß genug, vielmehr sollte das Fahrzeug problemlos ohne besondere körperliche Anstrengung gestartet und bewegt werden können.

Genau solch ein Fahrzeug zeigt die „Autovision“ seiner Abteilung „EV-History“, ein sogenanntes „Detroit Electric Car“, welches damals eigens für die Frau des amerikanischen Wirtschafts-Titanen John Roggefeller gebaut wurde. Es hatte immerhin eine Reichweite von etwa 90 Kilometern, der Preis lag allerdings über zehnmal höher als der eines damals gängigen Automobils mit normalem Verbrennungsmotor.


Ein weiteres, noch älteres Elektrofahrzeug ist die einer Rakete auf Rädern ähnelnde „Rennzigarre“. Ein Elektro-Rekordfahrzeug, das es bereits im Jahre 1899 schaffte - als weltweit erstes Automobil überhaupt - die Geschwindigkeitsmarke von 100km/h zu knacken.

Außerdem zeigt das Museum aktuelle Studien und Fahrzeuge, bei denen heutzutage auf die haltbaren Li-Ionen Batterien gesetzt wird. Sie geben den Ingenieuren eine völlig neue Basis zur Erstellung moderner, serienreifer Elektrofahrzeuge. Die Reichweite pro Ladung der 6000 kleinen Lithium-Ionen-Akkus liegt bei 400 Kilometern.

Mitsubishi zeigt dagegen mit dem „i-EV“ ein äußerst wirtschaftliches Elektromobil, dessen Besonderheit ein „on board“ -Ladegerät ist. Es ermöglicht eine Schnellaufladung des Fahrzeuges in einer kurzen Zeit von unter 30 Minuten. Renault/Nissan und Honda verkündeten erstaunlicherweise, dass sie ebenfalls in Elektroautos eine größere Zukunft als in Hybridfahrzeugen sehen. Und das, obwohl Honda mit dem Civic-Hybrid doch eines der derzeit marktführenden Hybridfahrzeuge anbietet.


Bildmaterial: ar/Autovision


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