2. Euroforum-Konferenz "Elektromobilität" in Köln

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euroforum-logo500 Millionen Euro für Elektromobilität hat der Haushaltsausschuss des Bundestages im Rahmen des Konjunkturpaktes II Ende März freigegeben. Der auf zehn Jahre ausgelegte Entwicklungsplan der Bundesregierung soll vom Verkehrs,- Forschungs-, Wirtschafts-, Umwelt und Landwirtschaftsministerium umgesetzt werden. Parallel zu den politischen Anstrengungen starten in diesem Frühjahr Pilotprojekte für Elektroautos.

BMW bringt mit Vattenfall 50 E-Minis auf die Straße und gemeinsam mit E.ON weitere in München. RWE verfolgt ein Gemeinschaftsprojekt mit Daimler zur Nutzung von Elektro-Smarts und Volkswagen kooperiert mit E.ON. Damit keine Insellösungen entstehen, haben RWE und Daimler im November 2008 eine Initiative gegründet, um möglichst schnell Grundlagen für die europaweite Vereinheitlichung der Ladestationen zu schaffen. Der Allianz haben sich mehr als 20 führende europäische Energieversorger und Autokonzerne angeschlossen, die bereits im April erste Einigungen über Stecker, Ladestationen und Anschlussbuchsen erreichen wollen.

Auf der 2. Euroforum-Konferenz "Elektromobilität" (19. und 20. Mai 2009, Köln) stellen Energieversorger, Autohersteller sowie politische Vertreter und Energie-Experten die aktuellen Entwicklungen bei der Planung und Umsetzung von Elektromobilitäts-Konzepten vor und diskutieren über erste Erfahrungen aus den Pilotprojekten und ihre weiteren Erwartungen.

Rund 115 Millionen Euro will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für den Förderschwerpunkt "Modellregion Elektromobilität" zur Verfügung stellen und hat zu Projektvorschlägen für Mobilitätskonzepte aufgerufen. Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) sieht sich als Energie- und Autoland hier in einer Vorreiterrolle und will sich mit zusätzlichen eigenen Mitteln von bis zu 60 Millionen Euro engagieren. Michael Geßner (Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW) erläutert die Ziele und Anreize für den Ausbau der Elektromobilität seines Landes. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Elektromobilität stellt Prof. Dr. Martin Wietschel (Fraunhofer ISI) vor. Die Auswirkungen einer vermehrten Nutzung von Elektrofahrzeugen auf ein großstädtisches Versorgungsnetz beschreibt Gregor Hampel (Vattenfall Europe Distribution Berlin).

Die Vertriebsmöglichkeiten, die sich für Energieversorger aus der Elektromobilität ergeben, beschreibt Carolin Reichert (RWE). Über die Flottenversuche von E.ON und die Bewertung von "Vehicle to Grid"-Konzepten spricht Dr. Jörg Kruhl (E.ON Energie AG). Die Rolle von Elektroautos in der kommunalen Verkehrsplanung und die rechtliche Integration einer Ladeinfrastruktur sind die Themen von Rolf Brodback (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin).

(Quelle: Euroforum)

 


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