ZF kurbelt Hybridentwicklung an

Unternehmen und Markt

zf_hybridentwicklung_small(Quelle: ZF) In Deutschland arbeitet ZF intensiv an Aufträgen für die deutsche und europäische Automobilindustrie mit dem Ziel, den Hybridantrieb in den nächsten Jahren auf den Markt zu bringen. Das ZF-Hybridteam soll bis Jahresende um mindestens 100 Mitarbeiter wachsen. Bis 2009 sind weitere Stellen geplant, da die Zahl der Aufträge und Anfragen zu Hybridantrieben seit der aktuellen CO2-Debatte weiter steigt.

Hans-Georg Härter, ZF-Vorstands-vorsitzender: „Mit unseren Antworten auf diese Projekte und Anfragen werden wir ZF als den Hybridtechnologie-Anbieter in der Automobilbranche positionieren. Dazu brauchen wir nicht nur Berufseinsteiger, sondern auch erfahrene Ingenieure.“ Gesucht werden schwerpunktmäßig Ingenieure der Fachrichtungen Elektronik, Elektrotechnik sowie Maschinen- und Fahrzeugbau.


Die Bandbreite der Hybridentwicklungen bei ZF reicht von der Komponente über das Modul bis hin zum kompletten Hybridsystem. Härter: „Bei ZF als Technologieführer haben Ingenieure die Chance, sinnvolle und umweltfreundliche Produkte zur Serienreife zu bringen. Als einer der weltweit führenden Autozulieferkonzerne können wir absolut attraktive und sichere Arbeitsplätze mit Entwicklungsperspektiven bieten.“ Um den Kunden komplette Hybridanwendungen anbieten zu können, arbeitet das Unternehmen mit Continental Automotive Systems zusammen. ZF verfügt neben der Kompetenz in der klassischen Antriebs- und Fahrwerktechnik auch in der Hybridtechnologie über weit reichende Erfahrungen mit Hybridmodulen, bestehend aus der elektrischen Maschine, Kupplungen und Schwingungsdämpfer, sowie deren räumlicher und funktionaler Integration in das Getriebe und den Antriebsstrang. Darüber hinaus hat ZF langjähriges Know-how bei der Software für Antriebsstrang- und Fahrwerklösungen.

Innovative Technologien sowohl für Nutzfahrzeuge als auch für Personenkraftwagen werden in den Hauptentwicklungszentren von ZF erarbeitet. Diese sind in Friedrichshafen, Schweinfurt, Passau, Dielingen, Schwäbisch Gmünd und in Detroit. 60 Prozent aller Mitarbeiter des Konzerns sind in Deutschland beschäftigt. Der Automobilzulieferkonzern gehört mit etwa 700 Anmeldungen im Jahr auch zu den größten Patentanmeldern Deutschlands. Weltweit sind rund 4.500 Ingenieure in der Entwicklung tätig, davon alleine 660 in der Zentralen Forschung und Entwicklung Friedrichshafen.


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Bildmaterial: zf.com



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