Weg vom Öl: IEA sieht Versorgungskrise kommen

Unternehmen und Markt

IEA_Dr_Fatih_BIROLDie Internationale Energie-Agentur (IEA) hat mit deutlichen Worten vor einer weltweiten Krise bei der Ölversorgung gewarnt.

"Wir sind der Ansicht, dass die Ölproduzenten ihre Fördermenge bedeutend erhöhen müssten, wir sind uns aber nicht sicher, dass sie es tun werden oder können", sagte IEA-Chefökonom Fatih Birol der Zeitschrift "Internationale Politik".


Nach Prüfung aller weltweiten neuen Ölförderprojekte kam die OECD-Behörde zu folgendem Entschluss: "Selbst wenn alle diese bereits finanzierten Projekte in den nächsten Jahren realisiert werden, ist die Gesamtkapazität, die sie an neuer Ölförderung bringen können, zu gering."

Das fehlende Öl wird von Birol auf 12,5 Millionen Barrel pro Tag beziffert, dies entspricht rund 15 Prozent des Weltölbedarfs. "Diese Lücke bedeutet, dass wir in den nächsten Jahren eine Lieferklemme und sehr hohe Preise erleben können", so Birol.


(Quelle: Internationale Politik, n-tv.de; Bildmaterial: IEA)



Kommentare 

 
0 #1 2008-04-12 11:53
Schöner Bericht.
Je mehr "Lieferklemmen" da sind oder prognostiziert oder wirtschaftskrea tiv und einträglich hervorgerufen werden, desto eher kommt die solargetützte Mobilität in die Gänge.
Die Sonne hat nämlich, im Gegensatz zum fossilen Denken mancher Energiestratege n, keine "Lieferklemmen".
In diesem Sinne: strebsame und erfolgreiche sonnige Zeiten!
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