Nach der kürzlichen Absichtserklärung der Autohersteller auf der Brennstoffzellenantriebsseite formieren sich nun auch führende Industrieunternehmen zum Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland.
Am 10. September 2009 haben in Berlin die Partner der Initiative im Beisein des Bundesministers Wolfgang Tiefensee, ein Memorandum of Understanding (MoU) unterschrieben. Danach sollen Möglichkeiten für den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur zur Versorgung mit Wasserstoff in Deutschland geprüft werden.
Partner der Initiative „H2 Mobility“ sind Daimler, EnBW, Linde, OMV, Shell, Total, Vattenfall und die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH).
In der ersten Phase des Memorandums sollen Konzepte für den Aufbau von neuen Wasserstofftankstellen bis zum Jahr 2011 entwickelt werden. Hierzu sollen auch Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung eingesetzt werden. In Phase II soll nach einem einen Aktionsplan der bundesweite Ausbau des Wasserstofftankstellennetzes fortgesetzt werden, um die ab etwa 2015 vorgesehene Vermarktung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb in Deutschland auch mit der entsprechenden Infrastruktur zu flankieren.
(mp/wattgehtab.com)