Wasserstoff-Autos bald überholt?

Unternehmen und Markt

bmw_hydrogen_100x75(Quelle: oekonews.at) Die Batterietechnologie könnte die Wasserstoff-Mobilität ausbremsen, bevor sie je in Schwung gekommen wäre. Techniker wissen seit jeher, dass der Elektromotor weitaus energieeffizienter ist als der Verbrennungsmotor, zirka um den Faktor 4 bis 5.

Nur weil fossiler Sprit so billig war, wurde dieser Umstand nie wirklich relevant. Bis dann doch einerseits die CO2-Klimaproblematik und in den letzten Jahren die Ölpreissteigerungen ein Umdenken ausgelöst hatten.


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Fotoquelle: storem (flickr.com)

Kommentare 

 
0 #7 2007-06-26 15:52
Naja, irgendwie bringt das ja nix wenn wir hier darüber diskutieren, so oder so müssen wir alle abwarten was die Zukunft bringt.
Ob und wie und wann und wieso....das steht alles in den Sternen.
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0 #6 2007-06-15 21:49
Wasserstoff wird auch Primärenergie gewonnen und diese ist heute noch zu 85% aus Kohlewasserstof fen (Öl, Gas, Kohle). Um diese 85% "herunterzufahre n" brauchen wir regenerative Energiequellen.
Allerdings unterschätzt man die Menge. Selbst wenn die Neuen Erneuerbaren (www.contexo.net/wiki/index.php?title=Neuen_Erneuerbaren) jedes Jahre ein Wachstum von 10 - 30% aufweisen (was heute der Fall ist), wird es mindestens 30 Jahre dauern, bis sie einen Beitrag von 50 und mehr Prozent zur Primärenergie leisten können. Diese Erkenntnisse dämmert auch langsam den Politikern und Stromversorgern , welche vermehrt solche Projekte unterstützen.
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0 #5 2007-06-09 15:50
Energie für die Erzeugung von Wasserstoff steht doch fast unendlich zur Verfügung ! Ob Windkraft, Wellenenergie, Biomasse oder direkte Sonnenenergie. Alleine die Nutzung der Wellenenergie mit modernen Systemen könnte den gesamten Strombedarf der Menschheit befriedigen, und benötigt dazu eine Fläche im Nordatlantik von der Grösse Spaniens.
Es sind aber die Stromversorger, die über Ihre Stromnetze eine so große Macht ausüben, dass die grosstechnische Nutzung von regenerativen Energiequellen noch lange Zeit unterdrückt werden wird.
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0 #4 2007-06-08 12:13
Vieleicht sollte man sich auf das einfachste einigen und den Fakt das in der Zukunft das Auto von Strom angetrieben wird als Gesamtlösung sehen. Woher dieser Strom dann kommen wird, ob zb. wie im Volt durch ein 3 Zylinder;1 Liter Motor oder durch was auch immer.
Ich befürchte bis es eine ECHTE Alternative auf dem Markt geben wird gehen noch zu viele Jahre ins Land und die ganzen Milliarden Entwicklungs-und Forschungskoste n sind ganz ehrlich bisher bei keinem Hersteller wirklich gerechtfertigt.
Es wird sicher einen guten Grund dafür geben das Namenhafte Hersteller wie Opel(GM), BMW, oder auch Daimler Chrysler an Brennstoffzelle n experimentieren , am ende ist alles eine Zukunftsvision die nur dann eintreten KÖNNTE wenn alle Faktoren auf einmal zusammen spielen.
Die Raumfahrt lässt grüßen!
Trotz allem danke ich euch für die nette Diskussion und wünsche euch noch einen Emissionsarmen Antrieb für die Zukunft denn das ist das Hauptziel!
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0 #3 2007-06-05 16:39
Hallo Marco,

mal darüber nachgedacht woher der ganze Wasserstoff kommen soll?
Bisher einzige großtechnische "Wasserstoffquel len" sind Erdgas (dabei entsteht CO2) und (Atom-)Strom.
Soviel Bioabfälle, um damit die ständig hochgehypte Wasserstoffwirt schaft zu betreiben, gibt es garnicht, und es ist sinnvoller & effizienter die vorhandene Biomasse nach Umwandlung (Choren, Iogen, ...) als Treibstoff für Verbrennungsmot oren, z.B. in effizienten Generatoren für Plug-in-Hybride, zu verwenden.
Wie grottenschlecht die Quelle-Rad-Effizienz bei Wasserstoff wirklich ist, wurde schon mehrfach durchgerechnet, siehe z.B. Ulf Bosselt, Joseph Romm, uvam.
Dass GM ihre GeldverBrennsto ffzellenkarre schönrechnet und -redet ist natürlich klar, besser wärs sie würden sich mit dem Chevrolet Volt beeilen anstatt für sowas sinnlos Geld zu verblasen.
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0 #2 2007-06-05 11:40
Hallo Stefan,
mal darüber nachgedacht woher denn diese Energie aus der Steckdose kommt!? Ist das wirklich eine saubere Lösung?
Kernkraftwerke, Atomenergie etc...aber es kommt ja sauber aus der Steckdose..na klar, ist ja für den Verbraucher das einfachste!
Die Gewinnung von Wasserstoff hat enorme Entwicklung angenommen und wird zum Teil aus bioabfällen gewonnen, den Wasserstoff brauchst du dann für die Brennstoffzelle , diese wiederum treibt einen Elektromotor an, völlig ohne Emissionen.
Energie in dieser Art wird auch von einem Wirkungsgrad nicht übertroffen werden. Zumal der Wirkungsgrad nicht so schlecht ist wie zuvor von dir beschrieben, siehe dazu das Beispiel des GM equinox.
Naja, last but not least, jeder hat seine eigene Meinung doch nur die wenigsten verstehen sie auch selbst.
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0 #1 2007-03-11 18:20
Die Batteriesysteme von a123batteries und Altairnano sind der Brennstoffzelle und anderen Wasserstoffantr ieben bereits weit voraus, sowohl im Preis, in der Sicherheit, Serienreife als auch in den diversen technischen Kriterien, vor allem in der Effizienz. Bei Brennstoffzelle n hat man wieder nur etwa 25% Wirkungsgrad, ab Steckdose, bei modernen Batterien sind es rund 90%. Wer zahlt schon gerne mehr als das 3-fache für seinen Sprit freiwillig und das für die gleiche Leistung?
Dazu können die neuen Batterien in
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