Der japanische Autobauer hat im Rahmen eines Technologie Seminars seine Hybridtechnologie vorgestellt und dabei auch einen Ausblick auf die nächste Hybridgeneration gegeben. Das Unternehmen hält mittelfristig den Plug-in-Hybrid als den Antriebsstrang, hält dafür auch die Weiterentwicklung der Batterietechnologie für nötig.
Bei den so genannten Plug-in-Hybrids handelt es sich um Hybridfahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotoren, deren Batterien zusätzlich aus einer gewöhnlichen 220V-Steckdose wieder aufgeladen werden können.
Als Energiespeicher stehen zwei Nickelmetallhydrid-Batterien zur Verfügung. Ihre Kapazität beträgt jeweils 6,5 Ah und die Spannung liegt bei 202 Volt. Mit dieser Ladung kann der Plug-in-Hybrid eine Strecke von 13 Kilometern rein elektrisch zurücklegen. Aufgeladen werden die Batterien an jeder gewöhnlichen Steckdose innerhalb von 60 bis 90 Minuten.
Durch die höhere Reichweite und Leistung des Elektromotors muss der Verbrennungsmotor seltener
eingreifen. Dadurch sinkt der CO2-Wert des Plug-In-Hybrids auf 90 Gramm pro Kilometer. Als zusätzliche Ersparnis sieht Toyota die Möglichkeit, das Fahrzeug über Nacht, mit dem günstigeren „Nachstrom“ aufzuladen. Zudem sei es nicht unwahrscheinlich, dass solche Plug-in-Hybridfahrzeuge ebenfalls von Solarzellen auf dem heimischen Dach profitieren und somit vollkommen CO2-neutralen Strom einsetzen können.
Die nächste Prius-Generation , welche auf der Detroit Auto Show im Januar 2009 präsentiert werden soll, wird bereits mit einem Plug-in-Hybridantrieb ausgestattet sein. Während andere Autobauer noch mit Problemen und Verzögerungen für den Serienstart ihrer ersten Hybridgeneration zu kämpfen haben, baut der Hybrid-Pionier Toyota den Vorsprung mit der anstehenden Einführung der Plug-in-Hybridtechnik weiter aus. (mp/wga)