Think steht erneut vor der Pleite und meldet Insolvenz an

Unternehmen und Markt

Think steht erneut vor der Pleite und meldet Insolvenz anThink hat am Mittwochmorgen Insolvenz anmelden müssen, berichtet Pressesprecher James Andrew gegenüber dem Nachrichten-Portal E24 Næringsliv.

Man habe sich im Dialog mit potentiellen Investoren um fehlendes Kapital bemüht, jedoch ohne Erfolg, so dass die Produktion schließlich eingestellt werden musste, fügt Andrew hinzu. Bereits seit März stünden die Bänder bei Valmet in Finnland, wo der Think City gefertigt wird, still. Wie es mit Think weitergeht ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss, ebenso wie es um die Zukunft des Think-Werkes in Elkhardt, USA bestellt ist, in dem Think seit Ende 2010 seine Elektroautos für den Nordamerikanischen Markt fertigt.

Bereits Ende 2008 stand Think kurz vor der Pleite, konnte dank neuer Investoren jedoch gerettet werden. In einer weiteren Finanzierungsrunde im Jahr 2010 erhielt Think zusätzliches Kapital in Höhe von 40 Millionen US-Dollar. Zu den wichtigsten Investoren zählen Ener1 und Rockport Capital. Nach Berechnung von E24 hat Think seit 1999 mehr als 500 Millionen Euro Kapital erhalten und aufgebraucht.

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
0 #2 2011-06-27 19:57
Ne, genug Menschen sind regelrecht heiss auf Elektroantrieb und kennen auch Null-Marketer wie Think, das merke ich bei Gesprächen immer öfter.

Das ist erst so seit langjährige Lobbyisten wie der ADAC und die Springermedien ihre Füsse von der Elektrobremse genommen haben. IMO alles Verdienst von Tesla.

Das Problem ist eher der Preis. Die "breite Masse" kauft keine Neuwagen für über 20.000 Euro, d.h. für die wird Elektro erst real wenn davon genügend Gebrauchte zu den üblichen Gebrauchtpreise n auf dem Markt sind.
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0 #1 2011-06-24 06:49
Nach einer Probefahrt fand ich den Think gar nicht mal so übel. Vielleicht haben die Elektroautobaue r im Moment alle das gleiche Problem. Die breite Masse erfährt nicht viel von deren Existenz.
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