Think in der Krise: Produktionsbänder stehen still

Unternehmen und Markt

think_city_1 Laut verschiedenen Medienberichten steckt auch die norwegische Elektroauto-Firma Think in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Mindestens 14,5 Millionen Dollar an frischem Kapital werden benötigt, welches wegen der Finanzkrise derzeit schwer zu bekommen ist, bis dahin stehen die Bänder still.

Laut Angaben des Unternehmens sollen 50 bis 70 Prozent der Belegschaft abgebaut werden. Think hofft auf eine Wiederaufnahme der Produktion im ersten Quartal 2009. In der Zwischenzeit bemüht man sich um staatliche Hilfe.

Die norwegische Regierung scheint offenbar Think unter die Arme greifen zu wollen. Die Ministerin für Transport und Kommunikation, Liv Signe Navarsete, gab bekannt, dass im Januar ein Paket vorgestellt werden soll, zu dem auch die Bereitstellung von Kapital gehört. Doch nicht alle Mitglieder der Regierung sehen dies so optimistisch wie Navarsete. Es gebe viele Unternehmen die derzeit in finanziellen Schwierigkeiten stecken und die Regierung könne nicht bei einzelnen Teilhaber werden oder Darlehen bereistellen, sagte Rikke Lind, stellvertretende Wirtschaftsministerin, der Agentur Reuters.

Mehr als 8000 Fahrzeuge hätten von dem Elektroauto Think City im Jahr 2009 gebaut werden sollen. Für 2010 sollte die Produktion dann um 30 Prozent gesteigert werden. Doch nun ist die Zukunft von Think unsicher.

(mp/wattgehtab.com)

 


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