Think arbeitet mit Tesla zusammen

Unternehmen und Markt

think_and_tesla_battery-development(Quelle: Think) Oslo – Tesla Motors und Think Global unterzeichnen Entwicklungs-Vereinbarung im Wert von 43 Millionen US Dollar. Das amerikanische Unternehmen, welches mit dem Tesla Roadster den schnellsten elektrischen Sportwagen baut, will Batterien für das neue Elektroauto Think City liefern.

Dies ist eine wichtige Vereinbarung für Think. Die Zusammenarbeit gibt uns die Gelegenheit, mit einem der innovativsten Elektroautobauer in den USA zusammenzuarbeiten, sagt Vorstandsvorsitzender Jan Olaf Willums von Think.









Der Sportwagen

Der Tesla Roadster ist momentan der heißeste elektrische Sportwagen auf dem Markt und ein maßgebender Grund für die Wiedergeburt des Elektroautos. Der Sportwagen beschleunigt von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 Kilometer pro Stunde) in vier Sekunden, und hat eine Reichweite von 200 Meilen (320 Kilometer) pro Batterie-Ladung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 130 Meilen pro Stunde (209 Kilometer pro Stunde). Das Auto wird von fortschrittlichen Lithium-Ionen-Batterien angetrieben.

Das norwegische Unternehmen Think will damit in der Lage sein, die neueste Technologie den Kunden anbieten zu können. Mit dieser vielversprechenden Zusammenarbeit mit Tesla haben sie ihr Ziel erreicht. Tesla entwickelt ausgezeichnete Batterien. Ein Batteriepack des Tesla Roadster beinhaltet bis zu 7000 einzelne Batteriezellen. Der Think City benötigt um die 3000 Zellen für eine sportliche Beschleunigung und eine Reichweite von über 112 Meilen (180 Kilometer) erreichen zu können.

Die Leute haben verschiedene Bedürfnisse und verschiedene Anfragen. Das ist der Grund, warum Think neben seinem gegenwärtigen Lieferanten von Zebra-Batterien zusätzlich mit Tesla zusammenarbeiten will. Die Kunden erhalten damit die Möglichkeit, jene Batterie auszuwählen, welche zu ihrer Fahrweise passt, sagt Willums. Laut der Vereinbarung wird Tesla 2700 Batteriepacks beginnend im Dezember dieses Jahres bis 2008 an Think liefern.

Das Umweltauto

Der Think City ist ein völlig neues Auto und die Produktion wird im Herbst 2007 beginnen. Das neue Design des Fahrzeuges wurde sowohl in Norwegen wie auch im Ausland gelobt. Es wird gerade an den letzten Vorbereitungen für die Produktion gearbeitet, damit die ersten Autos Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen.

Als Teil der Vereinbarung entwickelt Tesla Prototypen für verschiedene Batteriemodelle. Wir werden führend bei der zukünftigen neuen Batterietechnologie dabei sein und unser Ziel ist es, eine immer höhere Kapazität und Leistung zu erreichen. Wir bekommen die ersten Testbatterien schon in diesem Herbst und ich sehne mich schon danach, um die erste Testfahrt „Think powered by Tesla“ durchführen zu können, sagt Willums.


Bildmaterial: Think Global

Kommentare 

 
0 #2 2007-05-31 23:40
Hallo Paul Reuter
Der Artikel basiert auf der Pressemeldung von Think, wo vielleicht missverständlic h nur einfach von der "Batterie" gesprochen und nicht ins Detail gegangen wurde. Ich stimme Ihnen zu, Tesla liefert an Think das ESS (Batteriepack plus BMS), jedoch bezieht Tesla nicht das komplette Batteriepack vom Batterieherstel ler, sondern nur die Batteriezelle! Die Konfiguration der Zellen zu Modulen (Strängen) und das Design des Batteriepacks entwickelt Tesla selbst, somit ist die Aussage, dass die Batterie von Tesla kommt nicht falsch. Im Detail sind es ca. 6800 Lithium-Ionen-Zellen bestehend aus 11 Strängen plus dem Batteriemanagem entsystem (BMS), welches über den CAN-Bus mit der anderen Fahrzeugelektro nik kommuniziert.
Viele Grüße
Markus Pflegerl
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0 #1 2007-05-31 23:18
Der Artikel über die Kooperation von TESLA und Think ist so nicht ganz korrekt. TESLA und Think haben eine Vereinbarung getroffen, dass Tesla für den Think city Kleinwagen (EV) das sogn. "Energy Storage System" (ESS) zunächst entwickelt und danach liefert.

Das ESS besteht aus weit mehr als nur den Batterien.
Tesla selbst bezieht die Batterien vom Batterie-Hersteller und baut sie in sein ESS ein.

Tesla hat hierfür eine neue Division gegründet und beabsichtigt, an andere Hersteller von EVs und/oder PHEVs diese ESS-Aggregate mit LiIon-Technology zu liefern. Nicht zuletzt, um zukünftig die Batterieherstel ler zu mehr Innovationen und Lieferbarkeit speziell für den Automobilmarkt zu bewegen.
Man verspricht sich durch höhere Stückzahlen auch günstigere Batteriepreise.
[Kommentar war im falschen Artikel, an die richtige Stelle verschoben. admin/31.05.07]
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