Tesla Motors: Chefwechsel, Stellenabbau und "Model S" verspätet sich

Unternehmen und Markt

tesla-logo Der kalifornische Elektroautohersteller Tesla Motors bekommt jetzt auch die Folgen der Finanzkrise zu spüren. Wegen schwierigen Geschäften und anhaltenden Verlusten wechselt das Unternehmen seine Führung aus, baut eine noch nicht genannte Anzahl von Stellen ab und verschiebt die Einführung der neuen Elektro-Limousine Model S um ein halbes Jahr.

Haupteigner Elon Musk begründete diese Maßnahmen infolge des erhöhten Kostendrucks letzte Woche in seinem Internetblog. Er werde ab sofort den Posten des Geschäftsführers übernehmen. Der bisherige Chef Ze'ev Drori, der vor nicht einmal einem Jahr Firmengründer Martin Eberhard ablöste, wurde damit zum Vize degradiert.

Seit Produktionsbeginn im März wurden bisher nur 27 des rund 100.000 US-Dollar-Roadsters ausgeliefert, der Auftrageingang sei aber hoch, heißt es. Das Ziel sei es, in sechs bis neun Monaten einen positiven Cashflow zu erreichen, schrieb Musk weiters in seinem Blog. Dazu müssten Produktion und Verkaufsmargen erhöht sowie operative Kosten eingespart werden. Die hohe Produktionsqualität und der Kundenservice sollen darunter aber nicht leiden.

Man wolle sich auf die Produktionssteigerung beim Roadster konzentrieren und die Betriebsausgaben kürzen. Das Unternehmen Tesla Motors wurde im Jahr 2003 gegründet und beschäftigt derzeit rund 250 Mitarbeiter.

(mp/wattgehtab.com)


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