RWE bietet Elektroauto-Komplettlösung an

Unternehmen und Markt

rwe-epaket-nrw-22102009 Der Energiekonzern RWE bietet mit dem "e-Paket" erstmals Unternehmen und Privatkunden in der Modellregion NRW eine Elektrofahrzeug-Komplettlösung an.

Dabei hat der Kunde ab sofort die Wahl zwischen den Elektroautos Micro-Vett 500 E auf Basis des Fiat 500 und dem Kleintransporter Micro-Vett Fiorino E, ebenfalls auf Fiat-Basis.

Im Komplettpaket enthalten sind ebenfalls Ökostrom-Ladestation für zu Hause sowie alle öffentlichen RWE-Ladestationen. Stand heute hat RWE 150 öffentliche Ladepunkte in acht deutschen Städten installiert.

„Mit diesem Pilotprojekt bringen wir wieder ein Stück Öko-Strom auf die Straße und bereiten die Ballungsregion NRW auf alltagstaugliche Elektromobilität vor. Dazu bauen wir unser öffentliches Ladenetz weiter aus und setzen selbst rund 30 Elektro-Fahrzeuge im RWE-Praxisbetrieb ein“, sagt Rolf Martin Schmitz, Mitglied des Vorstands der RWE AG. Aktuell hat RWE bereits 46 öffentliche Ladepunkte in Mülheim, Essen und Dortmund errichtet. Bis Ende 2010 sollen es in NRW rund 400 werden.

Die Elektro-Fahrzeuge kommen von dem Auto-Umrüster Micro-Vett, der seit Jahren eng mit Fiat zusammenarbeitet. Die Fahrzeuge sind mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet und haben eine Reichweite zwischen 100 und 140 Kilometern. Ihre Ladeleistung beträgt 8 Kilowatt.

„Der Kunde hat beim e-Paket die Wahl zwischen der RWE-Ladesäule für den Außenbereich und der RWE-Autostrom-Ladebox für die heimische Garage oder zur Wandmontage“, erläutert Carolin Reichert, zuständig für E-Mobility bei RWE. „Die Stationen sind schon heute schnellladefähig. Die angebotenen Fahrzeuge können mehr als doppelt so schnell aufgeladen werden wie an der herkömmlichen Haushaltssteckdose.“

Dieses Angebot kann ab sofort bestellt werden. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgt ab März nächsten Jahres. Serviceleistungen kann jeder Fiathändler in Deutschland erbringen. Weitere Informationen zu den e-Paketen gibt es hier.

(mp/wattgehtab.com)

 


Kommentare 

 
0 #7 2009-11-12 13:34
Ja, theoretisch kann man E-Fahrzeuge kaufen, insbesondere die französischen.
Aber sie sind gebraucht, oft alt, trotzdem ziemlich teuer, die Auswahl ist dürftig, die Leistung ziemlich mager, ich weiß nicht wie das Fahrzeug vom Standort zu mir kommen soll und aktuelle Akkutechnik steckt auch nicht drin.
Alternativ halt in Neu Reva, City-El und Twike. Preis und Leistung passen da aber nicht zusammen.

Auch wenn ich mich mit der Leistung vom Saxo abzufinden bereit wäre gäbe es mindestens 1x die Woche eine Strecke für die die Akkus zu klein wären. Und 2-3 Tage in der Woche fahre ich zwar nur kurze Strecken, aber die sind an einem anderen Ort.
Also ohne RangeExtender ist das für mich nichts.
Sowas gabs von den Franzosen ja sogar auch schon zu kaufen. Auf dem Gebrauchtmarkt aber auch wieder extrem selten und von den Preisen meist weitab jeglicher Realität.

Für Solaranlagen gibt es eine Förderung - woher die kommt ist für den Besitzer doch unerheblich.
Nicht nur Mieter schauen bei Solaranlagen in die Röhre, auch in der Familie wollten wir eine Solaranlage aufs Dach setzen, aber mit dem Dachwinkel, der eher westlich orientierten Ausrichtung und dem ungünstig gelegenen Wald nebenan (Abschattung ab 15h) wäre das ein unsinniges Projekt geworden.
Also eine Beteiligung an einem anderen Projekt. Für die Umwelt ist es doch egal, auf welchem Dach die Anlage jetzt steht.

Das mit der Steuer ist ein völlig berechtigter Hinweis - ein totales Unding, das sollte dringendst geändert werden.
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0 #6 2009-11-12 03:10
Elektrofahrzeug e kann man kaufen. Im Moment nicht neu, aber Freunde, Bekannte und sonstige Elektroauto Fans versorge ich mit gebrauchten Serienfahrzeuge aus Frankreich.
Es sind Peugeot 106 und den Partner, Citroen Saxo und den Berlingo, den Renault Clio und den Kangoo. Also, der elektrisch fahren will, kann es durch Tanksolar.
Den Strommarkt teilen sich 3 große Anbieter unter sich auf. Es gibt auch ein paar kleine Anbieter. Man kann nur unter teueren und ganz teueren Anbietern wechseln. In Griechenland kostet das Benzin etwas 1,10 Euro, der Strom pro kw aber nur 0,09 Euro. Hier würden die 100 km Fahrleistung vom Elektro-Auto ca. 1,25 Euro kosten. Bei uns kostet es das doppelte. Die Gewinne von den großen Stromerzeuger gehen in französische Kernkraftwerke. Die Angaben „Subventionen für den Solartechnik“ stimmen auch nicht. Sonst würde es ja der Staat zahlen und die Stromversorger. Es ist nur der Ausgleich für die Häuslebauer, da diese Solar-Kraftwerke nicht 80% Wärmeverlust haben. Die Unterstützung der normalen Kraftwerke ist auch im Vergleich ein vielfaches mehr. Bei der Atomkraft ganz zu schweigen, hier zahlen die Bürger einen Teil der Erstellung und die Entsorgung.
Sicher wird der Mieter in der Stadt mit Solar wenig Möglichkeiten haben. Er kann sich bei einer Bürgerbeteiligu ngsanlage einkaufen und einen Teil des Stromes, den er mit dieser Anlage eingespeist hat, in der Nacht wieder zurück holen. Ich glaube, wenn man es will, kann es gelingen. Meine Frau und ich fahre seit einiger Zeit einen elektrischen Saxo. Einfach ausreichend. Seine Reichweite ist je nach Fahrweise zwischen 70 und 100 km abgas- und lärmfrei. Für weite Strecken miete ich mir ein Leih-Auto.
Es sind leider viel zu viele Leute, die ein Interesse haben, das Elektro Pflänzchen platt zu machen. Ein Smart kostet nach der neuen Abgasregelung im Jahr 20 Euro. Unser Saxo electric ohne Abgase hingegen kostet mehr als das doppelte (45,-- Euro) im Jahr. Die da oben meinen es nicht ehrlich.
Wolfgang MB
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0 #5 2009-11-11 19:37
Ich verstehe jetzt nicht ganz - RWE hat neuerdings auch kaufbare Autos? Ich habe dazu leider nichts finden können.

Das Aufstellen von Ladesäulen ist denke ich grundsätzlich förderungswürdi g, aber nur unter der Voraussetzung, dass diese auch jeder nutzen kann. Warum nicht andere auch diese Förderung bekommen... ? Sollte man vielleicht ändern.

Der RWE Autostrom ist viel zu teuer, das kommt für mich keinesfalls in Frage, ein Auto das man nicht an einer normalen Steckdose laden kann sowieso nicht.

Dass Daten an RWE übermittelt werden ist grundsätzlich sinnvoll, da es so möglich ist, die Verbraucher zu steuern und so auf die schwankende Produktion bei vermehrtem Einsatz von Wind- und Sonnenstrom zu reagieren.

Stromerzeugung und das Fahrzeug selbst sind für mich komplett verschiedene Themen. Auch an der Abhängigkeit sehe ich jetzt kein größeres Problem. Es gibt ja einen Haufen Anbieter zwischen denen man frei wählen kann und genauso bin ich ja auch von Lebensmittelhän dlern abhängig.
Ohne Eigentümer eines Daches zu sein nützen mir auch Solarzellen nichts. Aber regenerativen Strom kann man auch so kaufen.

Das große Manko sind die Fahrzeuge die man nicht kaufen kann.
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0 #4 2009-11-11 16:03
RWE mit großem finanziellen Möglichkeiten bekommt Zuschüsse für die Einführung der Elektrotanksäul en. Wir sind dabei aus privaten Mitteln Solartankstelle n rund um den Chiemsee aufzubauen. Wir vertreiben hierfür auch gebrauchte französische Autos. Eine Hilfe vom Staat haben wir bisher noch nicht bekommen. Wir bieten seit der eCarTec ein Gesamtpaket an:
Gebrauchtes Elektro-Auto (Peugeot 106 oder Citroen Saxo) eine Solartankstelle und eine 2 kw Solaranlage. Der Preis wird um ca. 27.000,-- Euro liegen.
Damit können Sie mit ihrem Elektro-Auto unabhängig 15.000 km pro Jahr fahren.
Die Herren von RWE haben sich auf meinen Stand von eCarTec auch meinen Vortrag angehört. Und nach einer Woche haben sie ein ähnliches Konzept angeboten, nur die Solaranlage für die Unabhängigkeit wollen sie nicht mitverkaufen, hier gibt es als dritte Komponente ein Ladekabel, was so und so beim Auto dabei ist. Das RWE Ladekabel ist der Schlüssel zur Abhängigkeit. Es übermittel Daten zur RWE über das Stromnetz.
Warum sollen wir von der Ölabhängigkeit in die Abhängigkeit von den Stromversorgern kommen?
Wir haben seit langer Zeit zum ersten mal die Möglichkeit:
Energieproduzen t, eigener Tankstellenbesi tzer und auch noch unabhängiger Kunde zu sein.
Mir sind 100 km Freiheit lieber, als mit 300 km Reichweite von Konzernen abhängig zu sein. Die Freiheit heißt Tanksolar
Sind auch Sie Pionier unserer Unabhängigkeit.
Müller-Brunke Wolfgang
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0 #3 2009-10-26 15:37
Im Prizip kann man schon etliche E-Fahrzeuge dieser Art kaufen, aber nicht offiziell in Deutschland:
http://www.greendriver.ch/e_autos
http://www.reffcon.com
Die Endkundenpreise sind bedingt durch die manuelle Fertigung/Umbau in kleinen Stückzahlen leider noch gigantisch.
RWE kriegt aber sicher Mengenrabatt...

Interessant wäre bei dem RWE-Angebot, ob man die Autos tatsächlich nur an den RWE-Säulen laden kann, oder ob es Adapter für CEE gibt.
Wenn nicht ist das Angebot uninteressant - ich will doch nicht nur um RWE-Ladesäulen kreisen können!
Das ist ja so, wie wenn Shell BMWs anbieten würde, die dann aber nur noch bei den eigenen Tankstellen und nicht mehr bei Aral oder OMV betankt werden könnten.
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0 #2 2009-10-23 09:11
Wie wollen die sonst ihren Autostrom loswerden wenn es dafür keine Autos zu kaufen gibt?
Kann man den 500E auch kaufen? Optik passt jedenfalls schon mal, Größe und Daten passen auch zu dem was ich mir unter einem Elektroauto vorstelle.

Aber die Möglichkeit, an einer normalen Steckdose zu laden - dann eben mit geringerer Geschwindigkeit , die Lebensdauer der Akku wird das eher verlängern - muss es natürlich trotzdem geben.
Und die RWE Grundgebühr ist auch ziemlich happig. Da ist die Grundgebühr schon mehr als heute viele für Benzin ausgeben.
Die Werbeanzeigen wollen ja auch finanziert werden.
Aber immerhin ists für nen guten Zweck.
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0 #1 2009-10-23 08:54
ich hab mal ein Angebot angefordert.

Ich bin ziemlich skeptisch, was diese Grundgebühren anbetrifft. ich halte das für Abzockerei!

Warum soll ich nicht die Wahl haben, mein Auto nicht ausschliesslich an der normalen Steckdose laden dürfen, ohne Grundgebühr?!
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