Die Renault Nissan Allianz und der größte französische Stromversorger Electricité de France (EDF) haben gestern ein Abkommen zur Förderung der Elektromobilität in Frankreich unterzeichnet. Ziel ist es, ab 2011 Serienfahrzeuge mit reinem Elektroantrieb und eine landesweite Infrastruktur mit „Stromtankstellen” anzubieten. Ähnliche Abkommen bestehen bereits mit anderen Ländern.
Ziel: Größter Anbieter von Elektrofahrzeugen
Die französisch-japanische Allianz will langfristig der größte Anbieter für Elektrofahrzeuge weltweit werden. Der Stromversorger EDF soll derzeit bereits über die weltweit größte Flotte von Elektrofahrzeugen verfügen und kann auf jahrzehntelange Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Automobilen zurückgreifen.
Neben Frankreich hat die Renault Nissan Allianz bereits Vereinbarungen über die Einführung von reinen Elektrofahrzeugen in Israel, Portugal, Dänemark, im US-Bundesstaat Tennessee sowie der japanischen Präfektur Kanagawa abgeschlossen.
„Die Renault Nissan Allianz hat sich dazu entschlossen, schnellstmöglich Null-Emissionen-Fahrzeuge anzubieten, um die individuelle Mobilität vor dem Hintergrund hoher Ölpreise und der höchstmöglichen Umweltschonung auch in Zukunft sicherzustellen”, erklärte Carlos Ghosn, Vorstandsvorsitzender und Chief Executive Officer von Renault und Nissan, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. „Dank unserer Partnerschaft mit EDF werden wir unseren französischen Kunden ab 2011 leistungsstarke, bedienungsfreundliche und erschwingliche Elektrofahrzeuge anbieten können.”
„Diese Partnerschaft setzt ein wegweisendes Startsignal für Generationen von sauberen, wettbewerbsfähigen und ökologischen Fahrzeugen”, bestätigte der EDF-Vorstandsvorsitzende Pierre Gadonneix. „Wir stellen uns der vereinten Herausforderung aus individueller Mobilität, wirtschaftlichem Wachstum und Klimaerwärmung.”
(mp/wattgehtab.com)