Piech führt VW wieder auf den Umweltschutz-Trip

Unternehmen und Markt

vw_lupo_small(Quelle: Dow Jones Newswires) Hamburg - Der amtierende und zukünftige Chefaufseher Ferdinand Piech schreibt das Thema Verbrauchsminimierung künftig wieder ganz groß bei VW. Die Pläne für das 1-Liter Auto sollen anscheinend wieder aufgenommen werden und in zwei bis drei Jahren soll es möglich sein, dieses zu moderaten Preisen produzieren zu können.

Piech war nach seinem Abgang im April 2002 von der VW-Konzernspitze mit dem 3- und 1-Liter Auto schon auf dem richtigen Weg. Sein Nachfolger Pischetsrieder hat jedoch beide Auto-Projekte eingestellt. Hier hat der Konzern zuwenig Durchhaltevermögen gezeigt, nun stehen halt die Japaner als Vorreiter beim Umweltschutz da.


Hätte man hier konsequent weitergeforscht und dem Diesel frühzeitig durch Partikelfilter und Diesel-Katalysator (Stickoxide!) zu einem sauberen Image verholfen, könnte die öffentliche Wahrnehmung für eine umweltfreundliche VW-Flotte deutlich besser sein. Piech will zusammen mit Martin Winterkorn den VW-Konzern offenbar wieder auf den Umweltschutz-Trip schicken. Dies wird sicherlich keine einfache Sache werden, im Sinne der Umwelt wünsche ich VW viel Erfolg bei diesem Vorhaben. Und Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Wobei Toyota vermutlich nicht mit ernsthafter Konkurrenz auf dem Hybrid-Sektor in absehbarer Zeit rechnen wird.


Fotoquelle: VW Media Services



Kommentare 

 
0 #8 2008-04-28 19:23
Beispiel: Toyota prius Hybrid:Nominal 4,6L/100km; de facto (ADAC-Tests) 5,8 L/100km; d.h. 135 gCO2/km. Vergleich: Mercedes Diesel, Bj. 1986 (m=1140kg, 53kW,5 Gang, der nämlich nur 5L Diesel/100km braucht!)PR-Gag:Man schenkt dem Scientologen Tom Cruise 1 Toyota und viele glauben, aha "Öko"! Weitere Nachteile: viel zu schwer geraten >Verbrauch (5,8L/100km)zu hoch, m=1375kg, weil 3 Maschinen unter der Haube:1 Otto-, 1 E-Motor, 1 E-Generator; 100 kg Akku, der nur 2-3 km reicht; das reicht in Ballungsräumen nicht!Toyota schaffte nicht mal, was die Münchner U-Bahn kann:Rekuperati on per E-Motor, d.h. beim Bremsen wird der Motor zum Generator u. speist ins Netz zurück, hier in den Akku; Zum Laden baute Toyota extra einen Generator ein! Das braucht unsere U-Bahn n i c h t ! Dr.No
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0 #7 2008-04-28 19:17
Beispiel: Toyota prius Hybrid:Nominal 4,6L/100km; de facto (ADAC-Tests) 5,8 L/100km; d.h. 135 gCO2/km.
Vergleich: Mercedes Diesel, Bj. 1986, m=1140kg, 53kW,
5 Gang, der nämlich nur 5L Diesel/100km braucht!)PR-Gag:Man schenkt dem Scientologen Tom Cruise 1 Toyota und viele glauben, aha "Öko"! Weitere Nachteile: viel zu schwer geraten, m=1375kg, weil 3 Maschinen unter der Haube+ 100gkg Batterie:1 Otto, 1 E-Motor, 1 E-Generator; 100 kg Akku, der nur 2-3 km reicht; Toyota schaffte nicht mal, was die Münchner U-Bahn kann:Rekuperati on per E-Motor, d.h. beim Bremsen wird der Motor zum Generator u. speist ins Netz zurück; zum Laden des Akku baute Toyota extra einen Generator ein! Das braucht unsere U-Bahn n i c h t ! Dr.No
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0 #6 2007-04-19 11:58
Hallo Achim

Das leichter bzw. ein sinvolles Verhältnis zwischen Nutzlast ( ein Hansel, da es zuwenig Fahrgemeischaft en gibt )und Fortbewegungsmi ttel sinnvoll ist, währe eigentlich unbestritten.
Tatsache leider je mehr Blech und Schnickschnack je begehrlicher die Blicke.

Blickt man aber auf den VWkonzern die hätten zuminderst die Denkrichtung in die richtge Richtung gehabt http://members.fortunecity.de/wiso1/FILM/KLEINWAGEN/a2.htm
Zitat daraus:
"Das nur 855 Kilo leichte Aluauto verbrauchte auf der in beiden Richtungen befahrenen und 104 Kilometer langen Strecke zwischen Kramsach und Reischenhart (Bayern) 1,93 Liter Diesel. Das entspricht einem Durchschnittsve rbrauch von 1,85 Litern pro 100 Kilometer"

Nur das die Technik in diesen Fahrzeug unter Karosserie eher altbacken ist, wäre ein grund gewesen das Fahrzeug zu verbessern nicht einzustellen.

Grüße aus den Bergen Manfred
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0 #5 2007-04-19 00:46
Hallo zusammen,

in erster Linie geht es doch darum wie man den Verbrauch bzw. Energiebedarf nach unten bekommt, und da liegt das Problem! Autos sind heute zu schwer und haben zu grosse Motoren! Der SmILE wog knapp über 600 kg und ein heutiger Kleinwagen mal gerne 1100 kg. Der SmILE hatte 358 ccm und ein heutiger Kleinwagen im besten Fall 1000ccm.
Und mehr Gewicht bedeutet mehr Verbrauch!
Auch der heutige "Elektronik-Wahn" treibt den Verbrauch in die Höhe... jedes eingebaute Zusatzgerät bringt mehr Gewicht und gleichzeitig mehr Verbrauch. Ob 250 W Musikanlage, el. Sitzverstellung oder der gleichen, alles kostet Mehrverbrauch.
Was die Abgaswerte betrifft so bin ich sicher das es mit der heutigen Technik möglich ist einen Motor zu bauen der alle Grenzwerte erfüllt und gleichzeitig sparsam ist.

Gruß
Achim
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0 #4 2007-04-18 11:32
Hallo Richard

N²O ist Lachgas, kann auch in der Landwirtschaft produziert werden, zB. über Rapsfeldern die Überdüngt sind.

Motoren setzen NOx frei, BlueTec ist eim LKW bereich schon eingeführt und führt dort zu Treibstoffeinsp arungen, in der Regel je gleichmässiger ien Motor läuft desdo weniger probleme ( Z.B in einen Hybriden )

Dein Einwand von Volum ist nur die halbe Warheit bei eine W-t-T Betrachtung
( http://www.en-consulting.com/2.Klimaschutzkongress-NRW_Vortrag_Dr-Bernd-Hoehlein.pdf Seite 8 ) wird klar Benzin braucht mehr aufwand und Energie in der Herstellung.
Deine 13% reduzieren sich also auf 1,5% bei einsatz eines Harnstoffkatlys ators ist der Diesel lar im Vorteil.

Zum Smile der verwendet einen Benzinmotor mit allen nachteilen heutiger Diesel, Feinstaub und NOx
da Hochaufgeladen.

Nur der Diesel mit Abgasreinigung und Abgasrückgewinn ung ( siehe hier Folmel 1 der Zukunft, übrings heb Harnstoff im Abgas die Tmperatur noch etwas) in einen Hybrieden kann mit Pflanzenöl betrieben werden. Der Beziner nie, zuminderst nicht wen es sich Klimatechnisch rechnen soll, nicht Konzerntechnisc h.


Grüße aus den Bergen Manfred
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0 #3 2007-04-18 10:58
Der Greenpeace SmILE erfüllt jedoch nur EURO3 Abgasnorm; ohne sich um die NOx, NMOG, PM und CO Emissionen kümmern zu müssen, könnte man recht rasch jeden Motor um einige Prozenzpunkte drosseln und CO2 verbessern; aber wollen wir wirklich EURO3 oder EURO2 Vehikel (schon mal jemand am Auspuff eines modernen Motorrads geschnüffelt, die müssen auch nur EURO3 erfüllen).

Interessant wird es werden, wenn endlich für Diesel die gleichen Grenzwerte gelten werden, wie für Benziner (und nicht 3-5x laschere/hohere Werte).

Schon jetzt haben Diesel-Fahrzeuge selbst mit kostspieligen und aufwendigen Methoden es sehr schwer, überhaupt auf einem Markt zugelassen zu werden, auf dem Dieselmotoren nicht künstlich doppelt oder mehrfach bevorzugt werden (Abgasgrenzwert e und Dieselpreise in den USA).

Auch gibt es wohl Probleme mit der N2O Emission des BlueTec (Harnstoff) Systems, das es DC ermöglicht, für die kommenden 3 Jahre ihre Diesel in manchen Staaten der USA anzubieten - in Neuenglandstaat en gelten strengere, Kalifornische Limits, die so auch nicht erfüllt werden; nach dieser Zeit werden die Grenzwerte automatisch wieder angezogen...

Gut nur, das N2O momentan nicht in den Smog-Grenzwerten reglementiert ist. Ist ja auch "nur" ein 200-300 mal stärkeres Treibhausgas als CO2.

Oder mit anderen Worten, das Umsteigen von Benzin auf Diesel (-13% volumetrischer Verbrauch, -15% CO2 bei gleicher Energie) darf nur maximal 0,5 ppm N2O produzieren, um nicht schädlicher zu sein. Das entspricht beim E 320 CDI weniger als 0,06 g/mi N2O. Erlaubtes NOx hingegen 0,2 g/mi...
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0 #2 2007-04-17 01:05
Hallo Achim!
Vielen Dank für den Hinweis auf den SmILE. War mir bisher nicht bekannt, auf der Greenpeace-Website gibt es ein Video zum Twingo-SmILE.
www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/nachrichten/artikel/greenpeace_smile_haengt_deutsche_autoindustrie_ab/ansicht/video/
Glücklicherweis e wird der Druck auf die Konzerne bzgl. umweltfreundlic her Autos größer.

Gruß Markus
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0 #1 2007-04-17 00:21
Der richtige Weg auf Umwegen??? Stimmt, der VW-Konzern hatte schonmal ein 3-Liter Auto in Serie - aber als Diesel. Greenpeace hatte Mitte der 90er aber schonmal ein Auto gebaut (den SmILE) das als Benziner nur 3 Liter braucht! Sie erreichten das durch ein Verringertes Gewicht, bessere Aerodynamik und einen kleinen (358ccm - 1,6 Bar Turbo-Aufgeladenen) Motor mit 40KW/55PS.
Vielleicht sollte die Autoindustrie mal eine Zusammenarbeit mit Greenpeace wagen, wenn man die Technik des SmILE mit heutigen Mitteln weiterentwickel n würde wäre ein Kleinwagen mit unter 2 Liter Verbrauch wohl ein Leichtes.

Gruß Achim
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