Pflanzen Sie ein Bäumchen im virtuellen Toyota Wald

Unternehmen und Markt

virtueller_toyota_wald(Quelle: hybrid-zukunft.at) Toyota sorgt für ein gutes Klima: Für jeden gepflanzten Baum spendet Toyota 20 Eurocent an ein Klimaschutzprojekt. Wussten Sie, dass ein Baum in seinem ganzen Leben eine Tonne CO2 verwertet? Das entspricht jener Menge, die der Toyota Prius Hybrid der Umwelt erspart - und zwar pro Jahr!

Eine putzige Aktion, wobei hier wohl mehr die Werbewirkung für das Unternehmen im Vordergrund stehen wird. Sei es wie es wolle, jedoch könnte man gemeinsam auf einen ansehnlichen Betrag kommen und Toyota tut es ja nicht weh. Den Toyota Wald findet man hier und viel Spaß beim Pflanzen Ihres Bäumchens. Mein Bäumchen steht bereits. :-)



Doch wenn wir die globale Erwärmung aufhalten wollen, müssen wir alle etwas dazu beitragen. Deshalb fordern wir Sie auf: Setzen Sie ein Zeichen und pflanzen Sie ein Bäumchen im virtuellen Toyota Wald. Ziehen Sie einfach Ihr Wunschbäumchen aus der Menüleiste auf eine freie Stelle im Toyota Wald.


Die Auswirkungen von CO2 (Kohlendioxid) auf das Klima
(Quelle: Wikipedia)

Kohlendioxid ist ein Treibhausgas. Zusammen mit anderen Treibhausgasen wie Ozon und Methan erhöht CO2 die mittlere Temperatur auf der Erdoberfläche von ca. -18 °C auf +15 °C. Das passiert, weil diese Gase einen Teil der langwelligen Wärmestrahlung absorbieren, während kurzwelligere Strahlung, d. h. der größte Teil der Sonnenstrahlung, passieren kann. Dieser Vorgang wird natürlicher Treibhauseffekt genannt und ist verantwortlich für das lebensfreundliche Klima auf der Erde. Ein Zuviel an CO2 löst einen übermäßigen Anstieg der Temperatur auf der Erdoberfläche aus. Die Folge: globale Erwärmung.

Im Lauf der Zeit war der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre erheblichen natürlichen Schwankungen unterworfen. Im 19. Jahrhundert allerdings – mit Beginn der Industrialisierung – stieg der CO2-Anteil beträchtlich. Und er steigt weiter. Diese unnatürliche Zunahme der Treibhausgase wird in erster Linie durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas oder Kohle verursacht.

Der Toyota Prius Hybrid spart 1 Tonne CO2 pro Jahr
Der Hybrid-Synergy-Drive im Toyota Prius besteht einerseits aus einem Benzin- und andererseits aus einem Elektromotor. Diese Synergie ermöglicht den für einen Mittelklassewagen sensationell niedrigen Emissionswert von 104 g/km. Damit erspart der Toyota Prius Hybrid der Umwelt 1 Tonne CO2 im Vergleich zu einem durchschnittlichen Mittelklasse-Diesel, der bei einer Leistung von 20.000 km pro Jahr bis zu 3 Tonnen CO2 produziert.


Folgen der globalen Erwärmung
(Quelle: Wikipedia)

Der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen geht davon aus, dass sich die globale Durchschnittstemperatur bis 2100 um 1,1 °C bis 6,4 °C erhöht. Das hat viele - teils dramatische - Folgen, die nur durch ein weltweites Umdenken und konsequenten Klimaschutz abgeschwächt werden können:

Veränderte Jahreszeiten
Eine bereits deutlich spürbare Folge der globalen Erwärmung ist die Verschiebung der Jahreszeiten in klimatischer Hinsicht. Die gewohnten Rhythmen bestehen nicht mehr und bewirken beispielsweise Nahrungsmangel bei bestimmten Tierarten oder verfrühtes Austreiben bei verschiedenen Pflanzen.

Das Meer wird sauer
Das Kohlendioxid verbindet sich mit dem Meerwasser zu Kohlensäure. Das wiederum vermindert den ozeanischen pH-Wert, macht also das Meer sauer. Mittlerweile ist der durchschnittliche pH-Wert bereits von 8,16 auf 8,05 gesunken. Diese Übersäuerung hat vor allem für Meeresbewohner mit einem kalkhaltigen Schutzmantel (wie z. B. Korallen oder Kleinstlebewesen am Anfang der Nahrungskette) fatale Folgen.

Erhöhung des Meeresspiegels
Der durchschnittliche Anstieg des Meeresspiegels betrug bisher 1-2 cm pro Jahrzehnt. Derzeit sind es ca. 3 cm. Zum einen, weil sich das Meerwasser bei höheren Temperaturen stärker ausdehnt, zum anderen weil die höheren Temperaturen Gletscher verstärkt abschmelzen lassen. Direkt betroffen vom steigenden Meeresspiegel sind vor allem einige kleine Inselstaaten im Pazifik und die Bewohner von Küstenregionen.

Erwärmung der Meere
Die Temperatur der Meere steigt um durchschnittlich 1-2 °C. Besonders negativ betroffen von der steigenden Wassertemperatur sind die ohnehin bereits stark gefährdeten Korallenriffe, vor allem in den Tropen. Das warme Wasser lässt die Korallen ausbleichen und führt auf Dauer unweigerlich zum Tod dieser hochsensiblen Meeresbewohner.

Rückgang der Gletscher
Gletscher sind immer in Bewegung. Das ständige Hin und Her zwischen Rückzug und Vorstoß ist ein völlig natürlicher Vorgang. Allerdings nimmt seit dem 19. Jahrhundert der Rückgang deutlich überhand – und zwar immer schneller. Daraus ergeben sich gravierende Folgen für die Trinkwasserversorgung lokaler Ökosysteme, da Gletscher eine der Haupt-Trinkwasserquellen zahlreicher Wohngebiete samt deren umliegender Landwirtschaft sind.

Abschmelzen der Polkappen/Eisschilde
In der Arktis steigt die Wassertemperatur deutlich schneller als im globalen Durchschnitt. Das heißt, auch die Polkappen schmelzen immer schneller. Vor allem im Winter 2005/2006 ist die maximale Ausdehnung des Meereises um 6 % gefallen. Im Vergleich dazu betrug der Rückgang in den letzten zwei Jahrzehnten 1,5-2 % pro Dekade.

Mehr oder weniger Niederschlag
Die globale Erwärmung führt zu einer veränderten Verteilung von Niederschlägen. Sowohl örtlich, als auch zeitlich. Dadurch ergeben sich weitere extreme Wettersituationen wie Überschwemmungen oder Dürren. Natürlich kann eine einzelne solche Naturkatastrophe selten direkt auf die globale Erwärmung zurückgeführt werden. Allerdings erhöht der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit solcher – bis jetzt noch – Ausnahmezustände.

Auswirkungen auf Hurricans
Während 2005 die Anzahl der beobachteten Wirbelstürme weltweit weitgehend konstant blieb, bildeten sich allein im Atlantik insgesamt 28 tropische Wirbelstürme. Damit war 2005 das aktivste Hurrikan-Jahr seit Beginn der Beobachtungen. Dabei stieg nicht nur die Anzahl, sondern auch die Intensität der Hurricans beträchtlich. Warum? Durch die erhöhten Meerwassertemperaturen steigt mehr Wasserdampf auf, wodurch Hurrikans mehr Energie beziehen können und an Stärke gewinnen.


Fotoquelle: hybrid-zukunft.at



Kommentare 

 
0 #1 2007-04-29 23:56
Ich kann's bald nimmer lesen

De meisten de denn Schmarrn schreiben noch nie ein Stück echtes Holz in der Hand gehabt, geschweigeden verarbeitet oder bearbeitet.

Ein Baum ist eine Planze und als solche den Werden und vergehen unterworfen. Selbst wen ein Baum lang lebt stirbt er doch ein mal.
Betrachtet man eine Wald so ist dieser im Gleichgewicht, sieht man besonders an ein tropischen Wald wird der gerodet ist die Erden nach ein paar Jahren unfruchtbar. Weil werden und Vergehen keinen Kreislauf mehr bilden.

Jetzt Bilden sich ein paar ein mit Bäume pflanzen hier und dort spart man CO²
( dafür rodet man dan Urwald um Ethanol zu bekommen, das macht den Prius besonders nett)

Solang Bäume pflanzen ein alibi fürs Dreckmachen sein soll ist das verlogen, Bäume pflanzt man weil man ein Baum mag oder die nächsten Genrationen das Sie sie nutzen können wie wir die Bäume nutzen die frühere Genratione gepflanzt haben, das war so und soll so bleiben.
Aber keine Generation hat soviel verschwendet und lügt dabei so wie diese.


Kleiner Gedanke vor 2000 Jahren ist jemand an ein hölzernes Kreuz geschlagen worden, auf das Er hinweghebt die Sünden der Welt.
Sollen jetzt die Bäume die Sünden der Welt selber hinfortzaubern?

Achso reale Bäume werden garnicht gepflanzt sondern virtuelle,
ein virtueller gedanke ein Mittelklasse Diesel als Rapsölhybrid ausgeführt in einer Nachhaltigen Energiewirtscha ft würde 100% weniger als ein Prius emitieren.

Und zum Bäume pflanzen, schon mal nachgedacht was effektiver sein könnte Solarzellen oder Pflanzen?

Ich schreibe allerdings von realen Pflanzen nicht von Virtuellen, aber ich hab eben mein Leben lang mit Holz zu tuen barum bin ich auch so ein alter Holzkopf.
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