Panasonic startet Studien zur Massenfertigung von Li-Ion-Zellen für Toyota
Unternehmen und Markt
Donnerstag, den 27. Dezember 2007 um 16:30 Uhr
Geschrieben von: Markus Pflegerl
Panasonic EV Energy Co., das Gemeinschaftsunternehmen von Toyota und Matsushita zur Batterieherstellung, hat im Werk Omori in Japan mit Studien zur Massenfertigung von Lithium-Ionen-Batterien für Toyota begonnen, sagte Toyota-Chef Katsuaki Watanabe in seiner Pressekonferenz zum Jahresende.
Das Werk Omori produziert gegenwärtig Nickel-Metall-Hydrid-Zellen (NiMH). Lithium-Ionen-Batterien seien für Plug-in Hybridfahrzeuge besser geeignet als NiMH-Batterien, so Watanabe. Toyota, Matsushita und Panasonic EV arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung der Li-Ion-Zellen und Systeme. Die bei Toyota in der Testphase befindlichen ersten
Prototypen von Plug-in-Hybridfahrzeugen verwenden nämlich noch NiMH-Batteriepacks.
Zur Erreichung einer nachhaltigen Mobilität wird die Hybridtechnik eine zentrale Rolle spielen, laut Watanabe, welcher noch anmerkte, das Toyota bis zum heutigen Zeitpunkt bereits weltweit 1.25 Millionen Hybridfahrzeuge verkauft hat. Wie früher schon angekündigt, hat sich der Hersteller ab 2010 das Absatzziel von 1 Million Hybridfahrzeuge pro Jahr gesetzt und ab diesem Zeitpunkt soll es dann auch jeweils ein Hybrid-Modell für jedes Serienfahrzeug von Toyota geben.
Watanabe verwies nochmals auf die anhaltende Erprobung der Plug-in-Hybrid-Prototypen in Japan und den USA, hierbei werden stetige Fortschritte bei der Kommerzialisierung der Plug-in-Fahrzeuge erreicht. Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge können zusätzlich Strom zur Aufladung der Batterie aus jeder herkömmlichen Steckdose beziehen.
Im Bereich der Energieforschung bei Toyota wurde die begonnene Entwicklung von zellulosehaltigem Ethanol noch kurz erwähnt. (mp/wga)
(Quelle und Bildmaterial: Toyota Motor Corporation)
{mosmodule module=ebay_elektroauto}
{mosmodule module=Google AdLink}
Kommentar schreiben