Mitsubishi sieht Verbesserung bei Ladezeiten und Reichweiten erst langfristig

Unternehmen und Markt

mitsubishi-i-miev-on-tour-germany-29072009 Reichweite und Ladezeiten von Elektrofahrzeugen sind marktentscheidend für die Akzeptanz elektromobiler Konzepte. Daran ändern auch nicht schon in den Verkehr gebrachte Elektroautos vom Schlage eines Mitsubishi i-MiEV etwas.

Vordringlichstes Problem für den Hersteller war es allerdings, alle Komponenten eines solchen Fahrzeugs massentauglich zu machen, so Uwe Likar, Manager Advanced Engineering Planning bei Mitsubishi Motor R&D Europe. Massentauglichkeit sei die eigentliche Kunst gewesen.

Was man heute markttauglich anbieten könne, dokumentiere Mitsubishis i-MiEV. Dass lange Ladezeiten und relativ geringe Reichweiten sich kurzfristig umsetzen lassen , sieht Likar nicht. Nicht einmal mittelfristig werde es eine fundamentale Verbesserung geben. Lediglich langfristig sind größere Distanzen vorstellbar. Dazu müsse sich die Batterietechnik weiterentwickeln und „eine etwa zehnfach höhere Leistungsdichte“ gegenüber gegenwärtig angebotenen Akkus haben.

(Quelle: ar/PS)

 


Kommentare 

 
0 #4 2009-09-25 12:06
Ich denke auch nicht, dass eine so schnelle Ladung ein sinnvolles Modell sein koennte - allein der Netzstabilitaet wegen.
Es ist fuer die Fahrer (die keinen RangeExtender an Bord haben) aber gut zu wissen, dass eine Ladung in 30 min moeglich ist und es zunehmends mehr Ladestationen geben wird an denen man das durchfuehren koennte.
Trotzdem frage ich mich, ob der Akku das so toll findet wenn man ihn mit 2C statt mit sonst 0,1-0,2C laed.
In dem Punkt koennten zukunkuenftige Akkus ja vielleicht solider sein.
5.000 Zyklen sollen mit A123 ja schon moeglich sein - aber eben nur unter Normbedingungen .
Das Ziel der Akkuentwicklung sollte es sein, dass ein Akku im Normalfall ein Autoleben durchhaelt, auch wenn er oefter mal Expressladungen erleiden muss.

Und bei den Akkus muss man dann vielleicht auch noch zunkuneftig unterscheiden - bei E-Autos mit grosser Reichweite ist die C-Belastung naturgemaess geringer.
Bei Plug-In-Hybriden mit 50-100km elektrischer Reichweite ist die C-Belastung deutlich hoeher.
Bei normalen Hybriden erst recht. Man denke da an die enormen Leistungen die Toyota mal so kurzfristig aus dem Mini-Akku im Prius zieht. Mit Lithium trauen die sich das momentan noch nicht so wirklich zu.
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0 #3 2009-09-22 19:32
Der i-MiEV-Akku kann jetzt schon in 30 Min. schnellgeladen werden.
Bitte mal selber nachdenken & -rechnen, welche Leistung man bräuchte, um einen 16kWh-Akku in 3 Minuten statt 30 zu laden, und wie groß Steckdose + Leitung dann wohl sein müssten.
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0 #2 2009-09-21 20:06
Vielleicht ist er ja doch nicht so dumm... bei zehnfacher Leistungsdichte kann ein Akku nämlich zehnmal schneller geladen werden! So verkehrt wäre das ja nun nicht! Ich würde das nächste Mal an deiner Stelle erst Nachdenken und dann schreiben!
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0 #1 2009-09-21 13:58
Falls ja, dann hat er keine Ahnung wovon er redet, denn für die Reichweite ist die ENERGIEdichte entscheidend und nicht die LEISTUNGSdichte .
Ich hoffe nur, dass zumindest die Ingenieure bei Mitsubishi den Unterschied kennen, von Managern kann man das heutzutage wohl nicht mehr erwarten...

Bei einer zehnfach höheren Energiedichte hätte der i-MiEV einen 160kWh-Akku und 1000-1500km Reichweite, und eine Vollladung an der Haushaltssteckd ose dauert dann etwa 2 Tage.
Wer braucht das eigentlich?
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