Johnson Controls will das Joint Venture mit Saft auflösen

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Johnson Controls will das Joint Venture mit Saft auflösenJohnson Controls, Inc., hat vergangene Woche vor dem Delaware Chancery Court rechtliche Schritte eingeleitet, um das Johnson Controls-Saft Joint Venture aufzulösen. Das Joint Venture wurde 2006 gegründet, um Lösungen für Lithium-Ionen-Batterien für Antriebe zu entwickeln und herzustellen.

„Zwischen Johnson Controls und Saft besteht eine grundlegende Meinungsverschiedenheit bezüglich der zukünftigen Ausrichtung und des angemessenen Tätigkeitsbereichs des Joint Ventures“, sagte Alex Molinaroli, President von Johnson Controls Power Solutions. Die Branche entwickelt sich rasant. Um die Marktführung zu erlangen, benötigen wir Investitionen, die wir im Rahmen des Joint Ventures nicht durchführen konnten und auch in Zukunft nicht durchführen können.“

Angesichts der andauernden Weiterentwicklung von Antriebstechnologien für Kraftfahrzeuge und der Entstehung von neuen Märkten für fortschrittliche Batterien, vertritt Johnson Controls die Auffassung, dass das Unternehmen Zugang zu verschiedenen alternativen Technologien benötigt und in der Lage sein muss, sich im Bereich Energiespeichersysteme flexibel und breit aufzustellen sowie agieren zu können.

„Die von uns eingeleiteten Schritte unterstreichen unser strategisches Engagement für fortschrittliche Batterien“, sagte Molinaroli.

Das aktuelle Verfahren habe keinen Einfluss auf die bestehenden Verträge, Produktionsaufträge oder Produktionsanläufe von Johnson Controls-Saft.

„Wir sind davon überzeugt, weiterhin hochwertige Produkte bieten zu können, die die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen und übertreffen. Unser Engagement für unsere Kunden und in diesem Markt hat sich nicht geändert. Die von uns eingeleiteten Schritte spiegeln unserer langfristiges Engagement für eine Führungsposition auf dem Markt für fortschrittliche Batterien wider“, so Molinaroli weiter.

(mk/wattgehtab.com)

 

 


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