(Quelle: Google Blog)Die Stiftung Google.org setzt auf umweltschonende Mobilität. Dazu wurde nun das Projekt RechargeIT.org vorgestellt, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Bei dieser Initiative können Plug-in-Hybridautos mit Strom aus der eigenen neuen Solarenergieanlage „betankt“ werden. Die sechs Plug-in-Hybridfahrzeuge wurden laut Mitteilung von Google-Ingenieuren zusammen mit Hymotion/A123Systems entwickelt, die nun testweise auf Fahrt gehen sollen.
Eines der erklärten Ziele von Google.org ist die umweltschonende Energiegewinnung mittels erneuerbaren Energiequellen. Es wurde darauf hingewiesen, dass ein Drittel aller Treibhausgas-Emissionen in den USA durch den Verkehr verursacht werden. Auf den Individualverkehr entfallen davon 60 Prozent. Fast das ganze Dach der Google Firmenzentrale in Mountain View, Kalifornien wurde mit Solarzellen bedeckt, insgesamt 1.6 Megawatt Strom können sie bei Idealbedingungen produzieren.
Genug Strom, um etwa ein Drittel des eigenen Bedarfs auf dem Campus zu decken, wie Firmensprecherin Jaqueline Fuller erklärte. Diese Anlage sei bislang die größte unternehmensinterne Anlage dieser Art in den USA. Im Rahmen des Google RechargeIT Projekt können Angestellte ihre Plug-in-Hybridautos in der Google-Parkgarage, welche von der Solaranlage versorgt wird, aufladen. Diese Plug-in-Hybridfahrzeuge haben zunächst eine rein elektrische Reichweite von rund 30 Meilen, bevor sie auf den Verbrennungsteil ihres Antriebs zugreifen.
Google hat bereits vier Toyota Prius und zwei Ford Escape auf Plug-in-Modelle umrüsten lassen. Google strebt eine Fahrzeugflotte von rund 100 Plug-in-Autos an, welche den Angestellten im Rahmen eines Car-Sharing-Programms zur Verfügung stehen. Da die meisten US-Bürger täglich weniger als 35 Meilen (rund 56 Kilometer) mit dem Auto zurücklegten, diene der Treibstofftank, der am besten mit Biokraftstoff gefüllt werden sollte, lediglich als Notreserve.