Forscher wollen Hybrid- und Elektroautos als Stromspeicher nutzen
Unternehmen und Markt
Donnerstag, den 28. Juni 2007 um 00:05 Uhr
Geschrieben von: Markus Pflegerl
(Quelle: FTD) Strom ist eine empfindliche Ware: Kaum eingespeist, muss er auch schon verbraucht werden, Zwischenspeicher sind im Netz nicht vorgesehen. Darum versuchen die Energieversorger, immer so viel Strom einzuspeisen, wie Industrie und Privathaushalte gerade abnehmen. Schon ein kleines Ungleichgewicht kann zu Zusammenbrüchen führen.
Das ganze Jahr über würde eine andere Idee funktionieren, die aus den USA stammt: Dort wollen Forscher das Stromnetz mithilfe der wachsenden Zahl an Hybridautos stabilisieren - genauer gesagt mit deren Bordakkus. Hybridautobesitzer sollen ihre Fahrzeuge am Abend ans Netz anschließen und so "den Akku dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen", sagt Jim McDowall von der Electricity Storage Association (ESA).
Ist zu viel Strom da, lädt der Netzbetreiber die Batterien auf, ist kurzfristig zu wenig Strom vorhanden, greift er auf die gespeicherte Energie in den Akkus zurück. Schon einige Hundert Hybridautos würden genügen, um Netzzusammenbrüche zu verhindern, ist McDowall überzeugt.
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Financial Times Deutschland
Bildmaterial: Toyota Deutschland GmbH
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