Fisker kauft GM-Werk für Plug-in-Hybrid-Produktion

Unternehmen und Markt

fisker_automotive-logoDer kalifornische Hersteller Fisker Automotive hat für 16 Mio. US-Dollar in Wilmington, Delaware eine ehemalige GM-Fabrik gekauft, um dort ab Ende 2012 Plug-in-Hybrids zu bauen.

Das von Fisker „Projekt NINA“ getaufte Familienauto soll als Limousine knapp 40.000 US-Dollar kosten und 2014 auf den Markt kommen. Das Modell Karma soll im nächsten Sommer in den USA und in Europa zu den Händlern kommen.

Bisher wurden von GM in Wilmington der Chevrolet Malibu, Saturn Modelle und der Opel GT Roadster gebaut. Fisker will bis 2014 in dem Werk mehr als 2.000 und bei den Zulieferern über 3.000 neue Arbeitsplätze schaffen und jährlich 75.000 bis 100.000 Autos bauen. Die Hälfte davon für den Export. Das Werk in Wilmington wurde aufgrund der Infrastruktur, Kapazität, erstklassiger Lackiererei und seiner gut ausgebildeten Arbeiter ausgewählt. Für weitere 175 Millionen soll das Werk in den kommenden drei Jahren modernisiert und umgerüstet werden. Die Finanzierung ist durch einen 528,7 Mio USD-Kredit des Energie-Ministeriums gesichert, der Bestandteil des vom US-Kongress schon 2007 verabschiedeten Förderprogramms für die Förderung von Fahrzeug-Technologie ist.

Fisker Automotive gehört seit 2007 den Design-Veteranen Henrik Fisker und Bernhard Koehler. Fisker war Chefdesigner bei Aston Martin und President der BMW Designworks in den USA. Köhler kommt aus dem Global Advanced Design Studio von Ford und hat Konzept-Autos für Aston Martin, BMW und MINI entwickelt.

(Quelle: ar/Fisker)

 


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