Erster Nissan Leaf in Deutschland ergänzt den Fuhrpark von juwi

Unternehmen und Markt

Erster Nissan Leaf in Deutschland ergänzt den Fuhrpark von juwi (Bildmaterial: juwi) Die ersten drei Nissan Leaf Deutschlands stehen ab heute unter den Solarcarports der Firma juwi, einem Projektentwickler im Bereich Erneuerbare Energien. Drei Fabrikate des Elektroautos werden in Zukunft als Dienstwagen im Unternehmen eingesetzt.

„Wir möchten unseren Fuhrpark schnellstmöglich auf einhundert Prozent Elektromobilität umstellen“, sagt juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. „Daher beobachten wir genau den Markt und die neuesten Entwicklungen. Der Nissan Leaf ist das erste Elektrofahrzeug in der Kompaktklasse, das in Serie produziert wird. Deshalb ist er besonders interessant für uns.“

Tatsächlich ist der Nissan Leaf auf absehbare Zeit noch nicht in Deutschland erhältlich. Bisher wird das Elektroauto lediglich in einigen, wenigen europäischen Ländern verkauft, wo der Kauf von Elektroautos staatlich subventioniert wird. Dazu zählen Großbritannien, Irland, die Niederlande und Portugal. Um den juwi-Fuhrpark weiter ausbauen zu können, ist das Unternehmen einen Umweg gegangen und hat die Elektrofahrzeuge aus dem europäischen Ausland importiert. „Wir möchten zeigen, was Elektromobilität leisten kann. Daher ist es uns wichtig den Nissan Leaf schon heute zu haben“, sagt Willenbacher, der auch der Nationalen Plattform Elektromobilität angehört.

Mitsubishi i-MiEV im Fuhrpark von juwi (Bildmaterial: juwi) Für das Unternehmen ist der Erwerb der drei Nissan Leaf ein weiterer Schritt, um den firmeneigenen Fuhrpark auf 100 Prozent Elektromobilität umzustellen. Zusammen mit dem Nissan Leaf verfügt die juwi-Gruppe heute bereits über 19 Elektroautos. Insgesamt umfasst der Fuhrpark 200 Fahrzeuge. Im Oktober vergangenen Jahres hatte das Unternehmen bereits den Mitsubishi i-MiEV in den Fuhrpark aufgenommen. Willenbacher ist zudem der Besitzer des ersten in Europa ausgelieferten Tesla Roadsters.

Matthias Willenbacher betont: „Mit Elektromobilität bringen wir erneuerbare Energien auf die Straße, denn bei uns werden die Fahrzeuge mit Strom aus den firmeneigenen Solarcarports geladen.“ Für sein Engagement erhielt die juwi-Gruppe im Januar dieses Jahres das ÖKO-TREND-Zertifikat „umweltschonender Fuhrpark“. Zu den Bewertungskriterien gehören unter anderem Kriterien rund um den Fahrzeugbetrieb, wie etwa Fahrzeugemissionen, oder auch Kriterien rund um das Thema Umweltmanagement, zum Beispiel Trainings zum verbrauchssparenden Fahren.

Die juwi-Gruppe verfügt bei der Elektromobilität über einen großen Erfahrungsschatz. So betreut die juwi R&D GmbH & Co. KG die beiden Forschungsprojekte „MOREMA“ und „STROPA“. Beim Projekt MOREMA untersucht juwi wie sich ein Fuhrpark auf nachhaltige Elektromobilität umstellen lässt. Beim Projekt STROPA forscht juwi federführend, wie eine Elektrotankstellenstruktur aufgebaut werden sollte.

(mk/wattgehtab.com)


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