Daimler hat eine Absichtserklärung mit BYD für eine umfassende technologische Partnerschaft zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen für China unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll die Entwicklung eines neuen Elektrofahrzeuges eigens für die Anforderungen des chinesischen Marktes erfolgen.
Das E-Fahrzeug wird unter einer neuen Marke vertrieben, die Daimler und BYD gemeinsam etablieren werden. Darüber hinaus soll ein Technologiezentrum in China aufgebaut werden, um dieses Elektrofahrzeug zu entwickeln, zu gestalten und zu testen.
„Mit diesem Schritt setzen wir unseren Anspruch fort, weltweit Marktführer bei Elektromobilität zu sein. Daimlers Kompetenz in der Entwicklung von rein-elektrischen Fahrzeugarchitekturen und BYDs Expertise in Batterietechnologie sowie elektrischen Fahrsystemen sind eine perfekte Kombination. Dadurch können wir vom potentiellen Wachstum für Elektromobilität in China, dem derzeit größten Automobilmarkt weltweit, profitieren“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars.
„Durch diese Technologie-Partnerschaft entsteht ein Geschäftsmodell und eine Win-Win-Situation, bei der sich die Kompetenzen beider Seiten hervorragend ergänzen. Wir freuen uns sehr, mit Daimler -- dem Erfinder des Automobils – zusammenarbeiten zu können“, sagte Wan Chuanfu, Chairman und CEO von BYD Company Limited.
Daimler hat erst kürzlich die Serienproduktion des smart electric drive gestartet und wird in 2010 Fahrzeuge einer rein-elektrischen A-Klasse einführen.
BYD ist in China führend in der Entwicklung modernster Batterietechnologien, ein Geschäftsbereich, in den der Konzern bereits seit 1995 investiert. Das Unternehmen ist seit seinem Eintritt ins Automobilgeschäft 2003 stetig gewachsen. Heute ist BYD der am schnellsten wachsende chinesische Automobilerhersteller. Der Konzern stellte im Dezember 2008 sein Plug-in-Hybrid F3DM vor. Das Unternehmen wird ausserdem demnächst sein erstes rein elektrisches Fahrzeug, den e6, auf den Markt bringen.
Die Vereinbarung der beiden Unternehmen sieht auch Gespräche über die weitere Zusammenarbeit in Bereichen vor, die für beide Unternehmen von Interesse sind.
(mp/wattgehtab.com)