Daimler gründet Nachhaltigkeitsgremium und forciert emissionsfreies Fahren

Unternehmen und Markt

daimler-logoDaimler hat auf Vorstandebene ein Sustainability Board gegründet. Das Gremium soll die Managementfunktionen in den drei Nachhaltigkeitsbereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales bündeln. Zudem wurde im Rahmen des fünften Magdeburger Umweltforums von Daimler und dem United Nations Environment Programme (UNEP) eine Infrastruktur für den Betrieb von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen gefordert.

Beide Partner erweiterten dabei ihr bereits seit 2005 bestehendes Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Ziel, den Dialog und das gemeinsame Engagement aller Akteure für emissionsfreies Fahren zu verstärken. Auf der internationalen Konferenz diskutierten insgesamt 250 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und (Nicht-) Regierungsorganisationen unter dem Motto "Sustainable Mobility - The Post 2012 CO2-Agenda" Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft.


Nachhaltigkeitsaktivitäten
Unter dem Vorsitz von Dr. Rüdiger Grube, im Vorstand verantwortlich für Konzernentwicklung und Konzernstrategie, koordiniert das Sustainability Board unternehmensweit alle Nachhaltigkeitsmaßnahmen und unterstützt die operativen Bereiche bei deren Umsetzung. Das Unternehmen stellte in Magdeburg zudem seinen neuen Nachhaltigkeitsbericht „360 Grad“ vor. Mit umweltverträglichen Fahrzeugen, Antriebssystemen, Produktionsverfahren und Kraftstoffen will Daimler die zukünftige Mobilität sicherstellen.

Die viel versprechendste Option für lokal emissionsfreie Mobilität sind aus Sicht des Unternehmens Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeuge. Mit rund 100 Brennstoffzellen-Fahrzeugen hat das Unternehmen seit 2004 weltweit die größte Flotte in Kundenhand. In London betreibt das Unternehmen derzeit zudem eine Testflotte mit 100 Smart mit Elektroantrieb. Für das Jahr 2010 hat Daimler bereits die ersten Kleinserien von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen angekündigt. Unternehmensziel ist neben der Reduktion von Verbrauch und Emissionen der Umweltschutz über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs.

Infrastruktur für Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeuge
Auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität setzt Daimler auf innovative Technologien. Diese reichen von der Optimierung von Fahrzeugen mit modernsten Verbrennungsmotoren über die weitere Effizienzsteigerung durch Hybridisierung bis zu lokal emissionsfreien Fahren mit Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeugen. Gleichzeitig engagiert sich Daimler auch beim Thema zukünftige Energiequellen wie etwa Biokraftstoffe der zweiten Generation.

Die größte Herausforderung besteht jetzt darin, die notwendige Infrastruktur zu schaffen. So hat Daimler für das Jahr 2010 bereits die ersten Kleinserien von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen angekündigt. Bis heute ist allerdings nicht sicher gestellt, ob die Kunden bis dahin flächendeckend die Möglichkeit haben werden, diese Autos zu betanken beziehungsweise aufzuladen.


(Quelle und Bildmaterial: ar/Daimler)


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