Continental: Serienfertigung von Lithium-Ionen-Batterien ab 2008

Unternehmen und Markt

continental-logoDer internationale Automobilzulieferer Continental will bereits 2008 mit der Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien (Li-Ion) für Fahrzeuge beginnen.

„Das werden zwar keine Hunderttausende Einheiten im Jahr, aber sicher einige tausend. Und zwar mit einer sicheren Technologie, die robust genug für den automobilen Einsatz ist“, sagte Konzernchef Manfred Wennemer der „auto motor und sport“.


Die Batterie sei sehr leistungsfähig und habe selbst schwierigste Crash-Tests bestanden, es wurden sogar Nägel durchgeschlagen. Im Vergleich zu bisherigen Nickelmetallhydrid-Batterien erlauben Li-Ion-Batterien eine höhere Energiedichte und damit Reichweite.

Hier scheint durch die kürzliche Ankündigung von Toyota-Zulieferer Panasonic EV Energy zur Massenfertigung von Li-Ion-Zellen ein regelrechtes Wettrennen um die weltweit erste Großserienfertigung entfacht worden zu sein. Weil bislang die Serienfertigung von Li-Ion-Batterien bei Continental frühestens für Anfang 2010 vorgesehen war.

„Das ist die Batterie der Zukunft - sowohl für Voll- und Mild-, als auch Plug-in-Hybrid-Antriebe sowie reine Elektroautos“, betonte Conti-Chef Wennemer. Welcher Autobauer die Batterie verwendet, wurde jedoch nicht verraten.

In den engeren Kundenkreis für diese neue Batterie kommen wohl General Motors, VW und Daimler. General Motors hatte im Juni dieses Jahres unter anderem einen Batterie-Entwicklungsauftrag für das elektrische Antriebssystem „E-Flex“ an Continental vergeben. Erstes Fahrzeug bei GM mit der E-Flex-Architektur wird voraussichtlich der Chevrolet Volt sein. Erste Prototypen vom Volt sollen bereits 2008 auf der Strasse rollen, der Verkaufsstart ist ab 2010 geplant. Weiters ist Continental Entwicklungspartner von VW und Daimler, für die S-Klasse von Mercedes soll nächstes Jahr das Hybrid-Aggregat geliefert werden.


(Quelle: auto motor und sport; Bildmaterial: Continental)


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Kommentare 

 
0 #5 2008-09-15 13:29
Die hohen Verluste bei der Wasserstofferze ugung und Weiterverarbeit ung sollen da ökologischer sein?
Nach Elektrolyseur und Brennstoffzelle sind doch schon über 50% der Energie weg - da sind die Verluste zum komprimieren des Wasserstoffes (350bar bzw. 700 bar) noch garnicht berücksichtigt!
Die speicherbare Energie in so einem H2 Tank ist ebenfalls relativ albern - außer man verflüssigt das Zeug - da gehen dann alleine aber 30% wieder verloren...

Li-Akkus können mit Wirkungsgraden von 90% glänzen.
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0 #4 2008-09-15 12:22
Hi... @Meyer,
Wioe würdest denn Du die Brennstoffzelle in dem von Dir dargestellten Kontext sehen?
Grüße Theo
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0 #3 2008-09-13 01:49
Die Li- und Li-Polymer-Akkus scheinen trotz allen Prospekten und Tesla-Shows und Akku-Events nicht über 140 Wh/kg Akku zu kommen, wo doch ein Faktor von 5- 10 mal höher nötig wäre! Deshalb an die Elektro-fraktion: mal den Wasserstoff nicht vergessen. Die H2-Tanks (Verbundwerksto ff) sind 2/3 leicheter, als Stahlflasachen und zig mal verwendebar! Aber Millionen Akkus alle 2-4 JAhre austauschen, das wird eien Akkuwirtschaft und das Recycling sicher nichts Sauberes. Plastik oder Bakelt verbrennen und wie das Li herasuslösen? Und dann wieder in den neuen Akku hineinbacken; sehr "sauber".
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0 #2 2008-01-30 23:41
Hallo Theo,
den Bericht gibt es bereits auch auf wattgehtab.com:
Li-Ion-Akkus mit zehnfacher Kapazität - Durchbruch? (www.wattgehtab.com/index.php/content/view/1875/25/)

Gruß
Markus
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0 #1 2008-01-30 19:02
http://news-service.stanford.edu/news/2008/january9/nanowire-010908.html
Durch Nanotechnologie wird der Li-ION um den Faktor 10 verbessert.
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