Continental kauft Anteile des japanischen Lithium-Ionen Spezialisten Enax
Unternehmen und Markt
Montag, den 02. Juni 2008 um 23:05 Uhr
Geschrieben von: Markus Pflegerl
Der internationale Automobilzulieferer Continental hat Anteile des japanischen Lithium-Ionen Spezialisten Enax erworben. Enax ist Technologieexperte für die Entwicklung und Produktion energie- und leistungsstarker Lithium-Ionen-Zellen für Hybrid- und Elektrofahrzeugbatterien.
Beide Partner haben eine exklusive Kooperation zur Entwicklung von Lithium-Ionen-Zellen speziell für zukünftige Hybrid- und Elektroantriebe in Automobilen vereinbart. Conti erwirbt einen Anteil von 16 Prozent an Enax. Gemeinsam sollen Sicherheit, Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien noch weiter verbessert werden.
"Entsprechend unseren Bewertungskriterien bietet Enax die größte Bandbreite an Know-how bei leistungsfähigen Lithium-Ionen-Zellen, sowohl was die Zellenmaterialien anbelangt, als auch hinsichtlich des Zellen-Designs", sagt Continental-Vorstandsmitglied Dr. Karl-Thomas Neumann.
Als unabhängige Ideenschmiede bietet Enax bereits mehr als zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet von Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz, inklusiv Zellentechnologie und speziell der chemischen Zusammensetzung.
Gegründet wurde Enax 1996 vom heutigen Präsidenten und CEO, Dr. Kazunori Ozawa. Das Unternehmen, dessen Hauptsitz in Tokio ist und Produktionsstätten in China und Japan unterhält, beschäftigt mehr als 80 Mitarbeiter, davon rund die Hälfte in Forschung und Entwicklung. Das Entwicklungszentrum ist im nordjapanischen Yonezawa angesiedelt. Enax hält eine Reihe von Patenten, die Herstellung, Zellmaterialien sowie Sicherheitstechnik der Batterien betreffen.
(Quelle und Bildmaterial: Continental Automotive)
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