Daimler gab am 09. September 2009 bekannt, dass die auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnik führenden Autobauer Daimler, Ford, General Motors/Opel, Honda, Hyundai, Kia, Renault/Nissan und Toyota eine gemeinsame Erklärung zur Entwicklung und Markteinführung von elektrischen Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb unterzeichnet haben.
Da diese Unternehmen über beachtliches Know-how in der Brennstoffzellentechnik verfügten, sei mit dieser Erklärung die Serienproduktion von Brennstoffzellenfahrzeugen ein gutes Stück nähergerückt.
Bereits ab 2015 soll eine nennenswerte Zahl von Brennstoffzellenfahrzeugen auf den Markt kommen. Über den Lebenszyklus verteilt, rechnet man dann weltweit mit einigen Hunderttausend Stück. Da die Produktions- und Vermarktungsstrategien sowie die Zeitplanung jedoch von jedem einzelnen Hersteller individuell festgelegt werden könnten, sei die Kommerzialisierung von derartigen Elektrofahrzeugen auch vor dem genannten voraussichtlichen Starttermin nicht ausgeschlossen, teilt Daimler mit.
Für die Umsetzung dieses ehrgeizigen Projekt, ist ein entsprechend engmaschiges Wasserstoff-Tankstellennetzes Voraussetzung. Ab 2015 muss es stehen und sollte von den Ballungszentren aus über Verbindungslinien zu einer flächendeckenden Infrastruktur entwickelt werden. Die teilnehmenden Automobilhersteller befürworten den Plan, eine solche Wasserstoff-Infrastruktur in Europa mit Deutschland als Startmarkt aufzubauen. Gleichzeitig sollen entsprechende Konzepte für die Erschließung anderer Regionen durch Wasserstoff-Tankstellennetze entwickelt werden, einschließlich der USA, Japan und Korea.
(mp/wattgehtab.com)