Auch Ferrari muss sich jetzt mit alternativen Antriebsquellen beschäftigen
Unternehmen und Markt
Sonntag, den 06. Juli 2008 um 14:53 Uhr
Geschrieben von: Markus Pflegerl
Der Ferrari-Chef Luca Codero di Montezemolo muss sich jetzt mit dem CO2-Ausstoß seiner Sportwagen beschäftigen. Die Basis dafür könnte aus der Formel1 mit dem für nächstes Jahr geplanten Hybridantrieb - dem sogenannten Energierückgewinnungssystem KERS - kommen.
Die Entwicklung des Fahrzeuges soll bereits im Gange sein. Mit dem Markteintritt eines solchen "Öko-Ferrari" rechnet Montezemolo aber frühestens ab 2015. Die Chancen, dass ab diesem Zeitpunkt ein Hybrid- oder Elektro-Ferrari erhältlich ist, stehen also gut.
Angesichts den Diskussionen um Klimaschutz und steigender Ölpreise will auch der italienische Sportwagenbauer den Kohlendioxidausstoß seiner Sportwagen bis 2012 um 40 Prozent senken.
Der Ferrari-Chef geht fest davon aus, dass ein Hybrid- oder Elektro-Sportwagen von seinen Kunden angenommen wird. "Wenn es das sportlichste Fahrzeug der Welt wäre, sicherlich", sagte di Montezemolo und ergänzte: "Es muss substanziell ein Ferrari sein." Zudem ist es ihm aber wichtig: Wer über Ferrari spricht, muss auch immer das "irrationale Element" berücksichtigen.
(Quelle: Berliner Morgenpost / Welt Online, Bildmaterial: ar/Ferrari)
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