ADAC: Geringer Verbrauch (CO2) muss belohnt werden
Unternehmen und Markt
Samstag, den 24. Februar 2007 um 22:41 Uhr
Geschrieben von: Markus Pflegerl

Der deutsche Automobilclub ADAC hat ein eigenes Modell für eine reine am Kohlendioxid-Ausstoß bemessene Kfz-Steuer entwickelt. Danach sollen Fahrzeuge mit einem Verbrauch bis zu 3.8 Liter Diesel pro 100 Kilometer und 4.2 Liter Benzin von der Kfz-Steuer befreit werden. Dieses Steuersystem – welches sich nicht mehr am Hubraum, sondern am CO2-Ausstoss orientiert - würde somit den geringeren Spritverbrauch belohnen und höheren Verbrauch entsprechend bestrafen. Diese Verbrauchswerte entsprächen einem CO2-Ausstoss von 100 Gramm, ein solches Fahrzeug wäre zum Beispiel der Toyota Prius Hybrid mit 1.5 Liter Hubraum.
Umweltpolitik muss verständlich und nachvollziehbar sein, so ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Dr. Erhard Oehm, am Rande eines ADAC-Fachgesprächs zur CO2-Problematik. Unser Steuermodell hilft der Umwelt auf Dauer, denn es bietet Autokäufern den nötigen finanziellen Anreiz, sich für sparsamere Modelle zu entscheiden. Die Hersteller sind damit mehr denn je gefordert, umweltgerechte Technologien zu entwickeln, die den Kraftstoffverbrauch senken. Gelten würde das ADAC-Modell für Neuwagen, ältere Fahrzeuge würden zunächst wie bisher besteuert.
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ADAC-Website.
Fotoquelle: Design Milk (flickr.com)
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