Auf der Nutzfahrzeuge IAA in Hannover (23. bis 30. September 2010) präsentiert Opel als Weltpremiere die Studie Vivaro e-Concept, einen Elektro-Transporter mit über 400 Kilometer verlängerter Reichweite. Damit stellt Opel will ein Konzept vor, das umweltfreundliche e-mobility auch für Nutzfahrzeuge interessant macht.
„Mit dem Vivaro e-Concept möchten wir die Akzeptanz für diese Technologie bei den Fachbesuchern erforschen“, sagt Chris Gubbey, Vice President Opel/Vauxhall Nutzfahrzeuge. „Dieses Konzept ist prädestiniert für verkehrsbelastete Ballungsräume, wo ein Transporter mit Elektroantrieb auch in Zukunft im ganz normalen Alltagsgeschäft eingesetzt werden könnte.“
Zielwert für die Studie Vivaro e-Concept ist eine Reichweite von 100 Kilometern im reinen Batteriebetrieb. Genau wie beim Elektrofahrzeug Opel Ampera schaltet sich auf längeren Strecken, etwa im Überland- oder Zubringerdienst, automatisch ein kleinvolumiger Verbrennungsmotor als bordeigener Generator zu. Auf diese Weise ist eine Stromversorgung des 111 kW starken Elektromotors und ein Aktionsradius von über 400 Kilometer gewährleistet. Dank des Opel-Antriebskonzepts „Extended Range“ (verlängerte Reichweite) fährt der Vivaro e-Concept permanent mit elektrischem Antrieb und dem Verbrennungsmotor, und kann dadurch auch weiter entfernte Zielorte ansteuern – ohne die Angst, mit einer entladenen Batterie liegen zu bleiben. Nicht nur das Drehmoment von 370 Nm des Elektroantriebes, auch das Ladevolumen von fünf Kubikmetern und 750 Kilogramm Nutzlast sollen den Vivaro e-Concept zum vollwertigen Transporter für Lieferfahrten im urbanen Umfeld machen.
Die für den reinen Elektroantrieb erforderlichen Batterien, die sich an einer haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose aufladen lassen, montierten die Opel-Ingenieure unter dem flachen Vivaro-Ladeboden. Dort sorgen die Lithium-Ionen-Batterien mit einem tiefen Schwerpunkt für günstige Fahreigenschaften vor allem unter Seitenwindeinfluss.
(mk/wattgehtab.com)