Tankstellen der Westfalen AG werden mit Elektroladesäulen ausgestattet

Stromlade-Infrastruktur

Tankstelle der Westfalen AG (Bildmaterial: Westfalen AG)

Deutschlands größter konzernunabhängiger Betreiber von Markentankstellen, die Westfalen AG aus Münster, und der Essener Energieversorger RWE kooperieren ab sofort im Bereich der Elektromobilität.

Bis Jahresende werden in 35 Städten an ca. 40 Tankstellen mit dem weißen Pferd von Bonn bis Münster Stromladesäulen aufgebaut. Vertragskunden der RWE und von deren Roaming-Partnern können dann dort regenerativ erzeugten Strom laden. Diese Kooperation ergänzt das Leistungsangebot der Westfalen AG und erweitert das bundesweite Ladesäulennetz der RWE, das aktuell rund 400 Ladepunke umfasst.

„Die Tankstelle von heute verkauft nicht mehr nur Benzin, sondern bietet auch ein umfassendes Shopping-Erlebnis: Ofenfrische Backwaren, Internet-Café, Restaurant und Supermarkt werden angeboten. Ein ideales Angebot während einer Schnellladung von z. B. 30 Minuten an einer RWE-Säule“, erklärt Reiner Ropohl, Generalbevollmächtigter der Westfalen AG für den Unternehmensbereich Tankstellen, und ergänzt: „Konventionelle Tankstellen und Elektromobilität sind kein Widerspruch, vielmehr ergänzen sie sich. Deswegen kooperieren Westfalen AG und RWE.“

„Die Kooperation mit der Westfalen AG unterstreicht das Ziel, unser Ladenetz – insbesondere in NRW – weiter zu verdichten. Gemeinsam werden wir unseren Kunden demonstrieren, dass Laden schon heute so einfach ist wie tanken“, so Carolin Reichert, Leiterin des Geschäftsbereichs Elektromobilität bei der RWE Effizienz GmbH.

Die Westfalen AG wurde 1923 in Münster als Hersteller technischer Gase gegründet. Heute ist die Westfalen AG darüber hinaus in den Geschäftsbereichen Tankstellen und Flüssiggas tätig. Das Tankstellennetz umfasst 256 Stationen.

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
+1 #2 Daniel 2010-08-14 17:02
Das mit der Schnelladung trifft zwar für Bleiakkus zu. Es gibt aber längst Batterien die mit einem Ladestrom von 5C oder mehr geladen werden dürfen ohne das sie dabei schaden nehmen. Hier mal ein Beispiel http://www.a123systems.com/cms/product/pdf/1/_ANR26650M1A.pdf und die Nanosafe Zellen von Antario sind sogar noch belastbarer ohne dabei schaden zu nehmen.
Bei Blei oder nicd ist es allerdings wahr das diese schaden nehmen durch zu häufige Schnelladungen. Aber im Grosen und ganzen wird der otto Normalverbrauch er sein Vehikel zu Hause über Nacht aufladen. Und die Ladesäulen nur in anspruch nehmen wenn sein Ziel auserhalb der Reichweite sein sollte.

Daniel Bühler EM2500L Fahrer
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0 #1 2010-08-13 10:57
RWE und Westfalen AG - Anieter von Ladesäulen sollten doch allmählich gelernt haben, dass Schnell-Ladungen von 30 min für die Batterie tödlich sind für ihre Lebensdauer, vor allem wenn das wiederholt betrieben wird. Für die Batterie (Li-ion) hat der Besitzer ca. 15'000 € bezahlt.Auch braucht eine solche Ladesäule 50 kW Anschlüsse und kostet ca. 50'000 €. Wie soll diese Invesition bei 2 € pro Ladung je wieder reinkommen ?? Abgesehen davon: eine 20 kWh Batterie eines E-Mobils hat bei solchen Ladungen eine thermische Verlustleistung von ca. 25%, d.h. 5 kWh müssen in den 30 min durch Super-Kühlung abgeführt werden = ein Heizgerät v. 10 kW. Dafür sind die Batteriepaks NICHT ausgelegt und es kommt zu lokalen Erhitzungen von Zellen und Ausfällen. Wann hört man endlich auf, E-Mobil Besitzern und Anwärtern wisssentlich falsche Versprechungen zu machen. Ladung elektrochem. Speicher braucht Zeit - besser 5 Stunden oder übernacht.
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