Der niederländische Energieversorger Essent, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RWE AG, hat von der Stadt Amsterdam den Auftrag zur Lieferung und Installation von mindestens 125 Ladesäulen erhalten. Die Lieferung kann bis zu 750 Ladepunkte umfassen. Die ersten Ladepunkte werden noch in der ersten Jahreshälfte installiert.
Die Stadt Amsterdam rechnet bis 2015 mit 10.000 Elektrofahrzeugen und stellt zur Zeit ca. 100 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Die Ladeinfrastruktur in der niederländischen Hauptstadt soll noch in diesem Jahr 300 Ladesäulen umfassen und bis Ende 2012 auf 1.000 ansteigen.
„Dieser Auftrag ist sehr wichtig für Essent und RWE. Elektromobilität wird somit erstmals in den Niederlanden flächendeckend Bestandteil des täglichen Straßenbildes einer Metropole“, sagt Peter Terium, Vorsitzender des Vorstands von Essent. „Die Ladesäulen, die wir in Amsterdam errichten, sind von RWE entwickelt worden und neben Deutschland bereits in vielen europäischen Ländern, darunter Polen, Ungarn und Österreich, installiert.“
„Neben Berlin ist Amsterdam für uns das zweite große europäische Metropolenprojekt, bei dem wir ein Mobilitätskonzept für eine Großstadt umsetzen“, sagt Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „In den Niederlanden wird Elektromobilität mit besonders hohem Tempo vorangebracht. Hier können wir gemeinsam Erfahrungen sammeln, die sich auf andere Großstädte übertragen lassen.“
RWE betreibt in 14 europäischen Ländern mehr als 800 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Kunden von RWE in den jeweiligen Ländern sind vor allem Städte und Kommunen, Energieversorger sowie Flottenbetreiber.
(mk/wattgehtab.com)