RWE baut die "Tankstelle der Zukunft"

Stromlade-Infrastruktur

rwe-tankstelle-der-zukunft-070709 RWE startet am 15. Juli 2009 in Berlin eine bundesweite Roadshow zum Thema Autostrom. In sieben Großstädten baut der Essener Energiekonzern die „Tankstelle der Zukunft“ auf. Gleichzeitig werden an den Standorten feste Stromladesäulen dauerhaft aufgebaut.

Auch ältere Elektro-Fahrzeuge können dort aufladen. Mit unterwegs auf der Roadshow sind: der Automobilclub ADAC, Autovermieter Sixt und Siemens. Ein weiterer Partner auf dem Weg zu einer einheitlichen Ladeinfrastruktur ist Deutschlands größter Parkraumanbieter APCOA.

Wie funktioniert Autostrom? Warum sind E-Autos umweltfreundlich? Und wo gibt es Ladestationen? Antworten auf solche Fragen erhalten Besucher in einer rund 200 Quadratmeter großen futuristischen „Tankstelle“ erstmals in Berlin im Sony Center zum Start der Roadshow. Außerdem haben alle die Möglichkeit, mit einem E-Auto auf Spritztour zu gehen. Gewagte Manöver sind mit dem Fahrsimulator in der „Boxengasse“ möglich. Auf dem Bildschirm ist neben der Geschwindigkeit und gefahrenen Kilometern eine Batterieanzeige zu sehen, die den Verbrauch anzeigt. Beim Bremsen lädt sich die „Batterie“ wieder auf. Wer sich noch nicht hinter das Steuer der großen E-Autos setzen darf, kann kleine Autoscooter oder Elektroroller testen.

Je nach Benzinpreis kostet das Volltanken eines E-Autos nur halb soviel wie beim Benziner. Auch die Energie wird optimal ausgenutzt. Bei steigenden Spritpreisen verbessert sich das Kostenverhältnis noch weiter. Damit E-Autos massentauglich werden, müssen Industrie und Politik an einem Strang ziehen. Aus diesem Grund machen sich 20 Unternehmen für die Entwicklung einer einheitlichen Ladeinfrastruktur stark. Das Ergebnis ist ein standardisierter Ladestecker, mit dem E-Mobil-Besitzer schnell und umweltfreundlich tanken können – und das über die Landesgrenzen hinaus.

Fast alle großen Automobilhersteller arbeiten derzeit intensiv an Fahrzeugen die mit Strom angetrieben werden. Die RWE-Experten gehen davon aus, dass schon 2020 auf Deutschlands Straßen 2,5 Millionen E-Autos rollen. Wie viele es tatsächlich sein werden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir dem Verbraucher zeigen, dass unkompliziertes Laden in der Öffentlichkeit schon bald zum Alltag gehört”, sagt Carolin Reichert, verantwortlich für den Bereich Elektromobilität bei RWE. „Strom jederzeit und überall zu laden, soll so einfach werden wie mobil zu telefonieren – und das europaweit!“ RWE wird bis Ende 2009 rund 500 Ladepunkte im Stadtgebiet Berlins aufbauen. Mit der Informationsoffensive unterstreicht RWE das Ziel, branchenübergreifend eine einheitliche Infrastruktur auf dem Gebiet der Elektromobilität aufzubauen.

Stationen der Roadshow: 

+ Berlin (Sony Center am Potsdamer Platz), 15.Juli bis 19. Juli 2009
+ Dortmund/Essen (Standplatz abrufbar unter www.rwe-mobility.com), 30. Juli bis 08. August 2009
+ Düsseldorf (Standplatz abrufbar unter www.rwe-mobility.com), 14. August bis 19. August 2009
+ Hamburg (Standplatz abrufbar unter www.rwe-mobility.com), 27. August bis 2. September 2009
+ Frankfurt a.M. (Agora-Fläche auf der IAA), 10. bis 27. September 2009
+ München (Standplatz abrufbar unter www.rwe-mobility.com), 8. bis 14. Oktober 2009
+ Mainz (Standplatz abrufbar unter www.rwe-mobility.com), 22. bis 28. Oktober 2009

(Quelle: RWE)

 


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