Der Elektronikkonzern Rohde & Schwarz hat sich durch einen Volumenauftrag des RWE Konzerns in Deutschland als Produzent von Ladestationen für Elektrofahrzeuge positioniert. Seit Beginn des von RWE initiierten, bundesweit angelegten Projekts Elektromobilität wurden bereits 500 Stück gefertigt. Als Dienstleistungsanbieter übernimmt das Fertigungswerk Teile der Entwicklung, Konstruktion und Produktion der Ladestationen.
Im September 2008 rief RWE das bundesweit angelegte Projekt Elektromobilität ins Leben. Neben dem ADAC, Sixt, Siemens und Deutschlands grösstem Parkraumanbieter APCOA gehört auch Rohde & Schwarz Teisnach zum Team. Inzwischen wurden 60 Ladepunkte in der Bundeshauptstadt Berlin installiert. 150 weitere Ladepunkte wurden in Metropolen wie Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main und München installiert.
Da das Aufladen der Elektrofahrzeuge mehrere Stunden dauert, werden die Ladepunkte vor allem dort errichtet, wo die Autos ohnehin parken - also in Parkhäusern oder auf Grossparkplätzen. Doch auch für den privaten Bereich gibt es eine Lösung. Das Fertigungswerk in Teisnach hat diesen Folgeauftrag bereits erhalten: „Für ein gemeinsames Projekt zwischen RWE und Daimler werden wir die ersten 100 Ladestationen produzieren, die man an der Wand befestigen kann. Damit bietet der Energiekonzern auch privaten Haushalten eine eigene Tankstelle für die Garage, die wir bei uns produzieren“, freut sich Thorsten Frieb-Preis, Vertriebsleiter Rohde & Schwarz Teisnach.
Langfristiges Ziel aller Projekt-Beteiligten ist es, ein flächendeckendes Netz mit Ladepunkten in ganz Europa zu errichten.
(mp/wattgehtab.com)