GE und Better Place wollen gemeinsam Ladeinfrastrukturausbau vorantreiben

Stromlade-Infrastruktur

General Electric WattStation (Bildmaterial: GE)

General Electric und Better Place haben bekanntgegeben, zukünftig auf Technologie- und Finanzierungsebene zusammenzuarbeiten und dadurch den weltweiten Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voranzutreiben.

Die Partnerschaft wird sich auf vier wesentliche Bereiche konzentrieren: Entwicklung von Technologie-Standards, Finanzierungsmodelle für Fahrzeugbatterien, Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fahrzeugflotten und Verbesserung der Kundenwahrnehmung.

Die beiden Unternehmen sind überzeugt davon, dass GEs Erfahrungen mit intelligenten Stromnetzen (Smart Grids) und die breite Palette an Technologie-Produkten, sowie die neue Ladestation „WattStation“ sehr gut zu den Dienstleistungen und Infrastrukturlösungen, die Better Place den Fahrern von Elektrofahrzeugen bieten will, passen werden.

„Die Zusammenarbeit mit GE ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg unser Geschäftsmodell weltweit zu etablieren und Marktgrößen wie Renault, HSBC und GE helfen uns dabei, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen als saubere und bessere Alternative gegenüber unserer benzingetriebenen Vergangenheit zu erhöhen“, so Shai Agassi, Gründer und CEO von Better Place.

Die Partnerschaft sieht die Zusammenarbeit in vier Bereichen vor:

1. Entwicklung von Technologie-Standards: Better Place möchte die Batterie vom Fahrzeug getrennt behandeln und über ein Subventionsmodell als Verkäufer von Mobilität auftreten. Geht es nach dem Unternehmen wird man in Zukunft ein Elektrofahrzeug ohne die Batterie kaufen können und dazu eine Art Mobilitätsguthaben erwerben. Dieses Guthaben kann dann entweder für das Aufladen daheim, auf der Arbeit, für den Batterietausch an Batteriewechselstationen oder alternativ z. B. für eine Zugfahrt benutzt werden. Die WattStation von GE wird mit dem Better Place-Netzwerk kompatibel sein, so dass der Fahrer eines Elektroautos problemlos von Ladepunkt zu Ladepunkt fahren kann ohne sich Gedanken über den Standard machen zu müssen.

2. Finanzierungsmodelle für Fahrzeugbatterien: GE und Better Place werden ein Batteriefinanzierungsmodell erarbeiten, das im Rahmen eines Pilotprojektes in Israel und Dänemark für die Finanzierung von 10.000 Batterien zur Anwendung kommen wird.

3. Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fahrzeugflotten vorantreiben: GE und Better Place wollen ein Konzept für Elektrofahrzeugflotten etablieren, bei dem Flottenbetreiber nicht nur von Kosteneinsparungen profitieren werden, sondern gleichzeitig auch den CO2-Austoß senken können. Man möchte Pilotprojekte ab 2011 unter Anderem in der Gegend von San Francisco, Honolulu, Hawaii, Ontario, sowie in Städten in Europa, Asien and Australien beginnen.

4. Verbesserung der Kundenwahrnehmung: Better Place und GE wollen die Verbraucher dahingehend sensibilisieren, dass sie die ökonomische und ökologische Notwendigkeit, Elektrofahrzeuge und die erforderliche Ladeinfrastruktur einzusetzen, verstehen und akzeptieren. GE startete bereits vor längerer Zeit die Umwelt-Kampagne „ecomagination“, die unter Anderem die Erforschung von umweltfreundlichen Technologien zur Aufgabe hat.

(mk/wattgehtab.com)


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