Amsterdam installiert Coulomb-Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Stromlade-Infrastruktur

Umweltsenatorin_Marijke_Vos_ChargePoint_Amsterdam Die Stadt Amsterdam hat am Mittwoch eine „intelligente“ Ladestation für Elektrofahrzeuge von Coulomb Technologies in Betrieb genommen. Der europäische Vertriebspartner von Coulomb Technologies, die 365 Energy Group, installiert noch in den nächsten sechs Monaten 45 der netzwerkgesteuerten so genannten ChargePoints in der niederländischen Hauptstadt. 

Bis zum Jahr 2012 werden insgesamt 200 Ladestationen aufgestellt, an denen bis zu 10.000 Elektrofahrzeugen im Jahr 2015 ihre Akkus aufladen sollen. Als Betreiber der Stationen wurde der niederländische Energieversorger n.v. Nuon gewonnen.

Die ChargePoints werden im gesamten Amsterdamer Stadtgebiet installiert. Fahrer von Elektroautos können sich auf einer Webseite für den Service anmelden. Sie erhalten dann eine ChargePoint „Smart Card“, mit der sie die öffentliche Infrastruktur nutzen können. Zugang zu einer Ladestation erhält der Fahrer, indem er seine Karte - eine Art elektronischen Schlüssel - über die Stirnseite der Ladestation führt. Nachdem er sein Auto angeschlossen hat, schließt sich die Ladeklappe, bis der Fahrer wieder wegfahren möchte. Der komplette Service wird während der zweijährigen Testphase zunächst kostenlos angeboten.

Die Ladestationen sind weitaus mehr als simple Stromtankstellen: Die einzelnen „Zapfsäulen“ verbindet ein Netzwerk, das eine Fernüberwachung der Stationen erlaubt. So kann der Fahrer in der Nähe verfügbare Ladestationen auf einer Google Map finden und dort auch gleich sehen, ob diese gerade frei sind. Die hinter den Stationen stehende Netzwerktechnik wickelt außerdem die Anmeldung der Fahrer an den Stationen sowie die Abrechnung sicher ab.

Interessant ist die Lösung von 365 Energy speziell auch für öffentliche oder private Fuhrparks: Ein Flottenmanagement-Portal enthält Funktionen wie interaktive Karten, die auflisten, wie viel Treibstoff und Emissionen eingespart wurden, welche Fahrzeuge gerade geladen werden, welche bereits voll „betankt“ sind oder dringend aufgeladen werden müssen. Darüber hinaus erhält der Fahrer eine Kurznachricht aufs Handy, wenn sein Wagen aufgeladen werden muss, der Ladevorgang beendet ist oder unterbrochen wurde.

(mp/wattgehtab.com)

 


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