500. Elektroautotankstelle in Österreich wurde gemeldet

Stromlade-Infrastruktur

charging_station_thumb(Quelle: eurosolar.at) Der Eurosolar Austria Arbeitskreis 15 - "Nachhaltige Mobilität" hat auf der Homepage www.elektrotankstellen.net ein Verzeichnis eingerichtet, in dem Fahrer von Elektrofahrzeugen Lademöglichkeiten finden. Letzte Woche wurde mit der Elektroautotankstelle in St. Veit an der Gölsen die 500. Auflademöglichkeit für Elektroautos gemeldet.

„Damit ist es unserem Verein heuer bereits gelungen die Anzahl der gemeldeten Tankstellen zu verfünffachen und täglich werden es mehr“, so der Betreuer der Datenbank Ing. Herbert Eberhart. „Das Tankstellennetz muss eigentlich nur erfasst werden, zum Aufladen eines Elektroautos reicht eine normale 230V/16A-Steckdose, teure Infrastruktur wie Erdgastankstellen ist beim Wechsel auf Elektroautos nicht notwendig", so der Elektroautofahrer weiter.


Einmal "Volltanken" kostet beim Peugeot 106 electric weniger als 3 Euro und auch bei der Versicherung und Wartung kann sehr viel Geld gespart werden. Durch den Einsatz von Elektroantrieben kann durch den hohen Wirkungsgrad wesentlich mehr Energie eingespart werden als bei allen anderen Technologien, die auf Verbrennungsmotore setzen.

Kostenloser Eintrag ins Elektrotankstellenverzeichnis
Gerade Wirte, Hotels und Pension nutzen die Möglichkeit und tragen sich kostenlos auf http://www.elektrotankstellen.net/meldeformular ein. Die Steckdosen für Elektroautos wird als zusätzliches Service verstanden und gerne angeboten, die Gäste mit den besonders leisen Fahrzeugen sind gerne willkommen.

Faktor 1000 -Technologie
Mit der Strommenge eines einzigen 2 Megawatt-Windrades (mehr als 4 Millionen Kilowattstunden pro ha möglich) kann ein Elektroauto (z.B. der Peugeot 106 electric) spielend leicht über 22 Millionen Kilometer zurücklegen. Auf der gleichen Fläche kann auch Pflanzenöl angebaut werden, was bei einem Ertrag von 1000 Liter pro ha und einem Verbrauch von 4,5 Liter pro 100km aber nur eine Reichweite von 22.000 km ergibt. Damit kann man mit Elektroautos und Windrädern pro ha eine um den Faktor 1000 höhere Reichweite erzielen und der Feinstaub und der Lärm aus dem Verkehr wird zusätzlich reduziert, so der stellvertretende Vorsitzende von EUROSOLAR AUSTRIA, Ing. Martin Litschauer. Mit Strom aus Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen sowie Wasserkraftwerken können wir mit Hilfe unserer Landwirte die notwendige Energie für unsere Mobilität zur Verfügung stellen und gleichzeitig unsere Klimaziele erreichen.


Bildmaterial: LHOON (flickr.com)


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