Volvo und Flanders starten Projekt „CED“ zur Erprobung induktiver Ladesysteme

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Volvo und Flanders starten Projekt „CED“ zur Erprobung induktiver Ladesysteme  (Bildmaterial: Volvo) Volvo und das belgische Technologie-Netzwerk Flanders wollen zusammen mit weiteren Partnern das kabellose Aufladen von Elektrofahrzeugen erproben. Durch eine Ladeplatte die sich unter dem Straßenbelag befindet, soll die Fahrzeugbatterie induktiv aufgeladen werden.

Der formelle Startschuss des Projekts fällt am 19. Mai mit der Übergabe eines Volvo C30 Electric an das staatlich organisierte Flanders-Netzwerk. Das Projekt, an dem auch der Bus-Hersteller Van Hool und der Bombardier-Konzern teilnehmen, wird unter dem Kürzel CED (Continuous Electric Drive) seine Arbeit aufnehmen.

Bei dem Induktionsprinzip erzeugt Wechselstrom in einem Primärleiter (Ladeplatte in der Straße) ein Magnetfeld, welches in einem Sekundärleiter (Aufnahme im Fahrzeug) einen elektrischen Strom induziert. Dieser Strom wird in Gleichstrom gewandelt und in die Batterie eingespeist. Volvo rechnet damit, dass eine Batterie mit der Kapazität von 24 kWh, wie sie im Volvo C30 Electric verbaut ist, in 80 Minuten vollständig aufgeladen werden kann. Das Projekt will Ladesysteme evaluieren, die über eine Leistung von 20 kW verfügen.

(mk/wattgehtab.com)

 


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