ESG: Präzise Reichweitenvorhersage für E-Fahrzeuge

Sonstige Komponenten

esg-logoDie ESG Automotive stellt mit dem "Energy Manager" eine Softwarelösung für das mobile elektrische Energiemanagement vor. Das System überwacht und steuert den kompletten Energiehaushalt im Fahrzeug und errechnet eine realistische Reichweitenprognose.

Alle wichtigen Parameter von Fahrzeug und Fahrt sollen einbezogen werden. Für Elektrofahrzeuge mit ihren (noch) begrenzten Batteriekapazitäten laut ESG ein absolutes Muss. In einer ersten praktischen Versuchsanwendung kommt der Energy Manager nun in dem Elektromobil Hotzenblitz zum Einsatz.

Der Energy Manager überwacht, bilanziert und steuert die Energieflüsse im Fahrzeug und sorgt für die optimale Energienutzung im Gesamtsystem – immer abhängig von der aktuellen Fahrsituation. Das System von ESG soll die Reichweitenbestimmung viel zuverlässiger erledigen als bislang möglich, weil erstmals alle wichtigen Einflussfaktoren in die Berechnung eingehen: alle Komponenten im Bordnetz, aber auch Tempo, Route, Höhenprofile, Temperatur und scheinbar unwichtige Dinge wie die Komfortbedürfnisse des Fahrers, etwa die Heizungs- oder Klimafunktion. Ergebnis ist eine zuverlässige, dynamische und umweltbezogene Reichweitenprognose. Der Fahrer ist stets im Bilde, ob und wie er mit einem ökonomisch optimierten Fahrverhalten sein Ziel mit der Batterieladung erreichen kann. 

Grundlage für die ESG-Lösung ist eine generische Softwareplattform mit definierten Schnittstellen zu den elektrischen Fahrzeugkomponenten. Sie basiert auf der AUTOSAR-Infrastruktur (AUTomotive Open System ARchitecture) und ist kompatibel zu OEM-eigenen Standard-Cores. Als reine Softwarelösung lässt sich der Energy Manager durch Kalibrierung einfach an neue Fahrzeugmodelle oder Varianten anpassen. Durch den generischen Systemansatz ist das Konzept plattformunabhängig auf alle Antriebstechnologien adaptierbar. Gleich ob konventioneller Antrieb, Hybrid oder Elektrofahrzeug: Der Energy Manager sorgt für die Steuerung und Optimierung der elektrischen Energieflüsse.

(mp/wattgehtab.com)

 


Kommentare 

 
0 #1 Michael Balzer 2009-02-07 21:04
Inwiefern hier der Hotzenblitz als Testfahrzeug dient: HS Genion ist Partner von ESG. HS Genion haben im Oktober einen Hotzenblitz für eine PR-Aktion am Hockenheimring gestellt (http://www.hsgenion.de/news/Stromer.html). Die PR-Aktion diente u.a. zur Vorstellung einer Eigenkonstrukti on "Stromer" -- davon gab's aber da nur ein Modell zu sehen.

http://www.news4press.com/Zeit-fuer-die-ZukunftN_406341.html

Offenbar ist man über den Modellstatus noch nicht hinaus, wenn der Hotzenblitz immer noch das primäre Testobjekt für das Energiemanageme ntsystem ist.
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