US-Regierung fördert Entwicklung von "grünen" Autos mit 25 Milliarden Dollar

Politik und Förderprogramme

tesla-model-s-march09-front Ford, Nissan und der Elektroautobauer Tesla Motors sollen laut einem Zeitungsbericht demnächst Geld aus einem Programm von 25 Milliarden Dollar des US-Staates für die Entwicklung spritsparender Fahrzeuge und Elektroautos bekommen.

Die US-Regierung will, dass die saubersten und sparsamsten Autos in den USA gebaut werden. Die ersten Profiteure sind Ford, Nissan und Tesla, sagte US-Energieminister Steven Chu.

Dieser Milliardenfonds wurde vom US-Kongress bereits im Jahr 2007 beschlossen, bis zuletzt fehlte jedoch die konkrete Ausgestaltung. Zwischenzeitlich war auch überlegt worden, die eigentlich für die Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge gedachten Gelder zunächst den notleidenden Autobauern General Motors und Chrysler zu geben. Doch die Idee wurde verworfen und die beiden Unternehmen in die Insolvenz geschickt.

Der US-Autobauer Ford erhält aus dem Programm 5 Milliarden Dollar, der japanische Hersteller Nissan 1.6 Milliarden Dollar und Tesla Motors 465 Millionen Dollar.

Bei Tesla soll das Geld in die Entwicklung der neuen Elektro-Limousine Model S und in eine Fabrik für den Bau von Elektroantrieben fliessen.

Weitere Anträge im Volumen von 38 Milliarden Dollar von Autoherstellern, Zulieferern und Batterieherstellern werden noch geprüft. Darunter befinden sich auch die insolventen Autobauer GM und Chrysler, jedoch hat das Energieministerium erklärt, das bislang nur finanziell solide Unternehmen berücksichtigt werden könnten.

(mp/wattgehtab.com)

 


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