Präsident des Umweltbundesamtes warnt deutsche Autohersteller
Politik und Förderprogramme
Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 00:12 Uhr
Geschrieben von: Markus Pflegerl
Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, hat gestern (29.Januar 2008) auf dem World Mobility Forum des Verlags Motor Presse in Stuttgart die Pläne der EU-Kommission zur CO2-Reduzierung bei Pkw verteidigt. Gleichzeitig warf er den deutschen Autoherstellern Versäumnisse vor.
Die heimische Automobilindustrie habe sich bereits 1998 mit der damaligen Umweltministerin Angela Merkel zu einer Reduzierung auf 140 Gramm pro Kilometer bis 2008 und 120 Gramm bis 2012 verpflichtet, sagte der Präsident des Umweltbundesamtes.
Troge warnte vor der Hoffnung, die angestrebte Grenze von 120 g/km sei noch verhandelbar. „Hier wurde ein Pflock eingerammt“, betonte er. Als nächstes Ziel strebe die EU bereits 95 g/km bis 2020 an, mahnte Troge.
(Quelle: ar/Umweltbundesamt)
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