In Bochum fand am 08.12.10 die Auftaktveranstaltung für eine neues Projekt statt, das die „Alltagstauglichkeit von Elektromobilität“ untersuchen soll.
Mit der Veranstaltung fiel der Startschuss für das Projekt “Alltagstauglichkeit von Elektromobilität - Bausteine für eine Technologie-Roadmap: Infrastruktur - Fahrzeug - Sicherheit”. Im Mittelpunkt stehen neben den Elektrofahrzeugen selbst, die Infrastruktur und die Sicherheit. Es sollen unter der Leitung der Ruhr-Universität Bochum neue Technologien erprobt, und auch neue Elektrofahrzeuge im Einsatz beobachtet und Daten für zukünftige Innovationen gewonnen werden.
Das Projekt wird für 18 Monate vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Das Bochumer Netzwerk ruhrmobil-E, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Bochum als Modellstadt für elektrische Mobilität zu etablieren und die Elektromobilität im gesamten Ruhrgebiet zu fördern, und die Initiative Solarmobil Ruhrgebiet (ISOR) begleiten das Projekt.
Einer der Technologiepartner ist der Automobilzulieferer Delphi Deutschland GmbH, die zur Auftaktveranstaltung ihr Konzeptfahrzeug EVE mitbrachte. Bereits anfang dieses Jahres hatte das Wuppertaler Unternehmen zusammen mit der Hochschule Bochum, Opel und weiteren Partnern das Konzept des Elektrolieferwagens BOmobil gezeigt. Delphi, bereits Zulieferer bei Elektrofahrzeugen wie Mercedes Vito E-Cell, German E-Cars Stromos und Coda, erhofft sich durch die Teilnahme an diesen beiden Förderprojekten, deutliche Fortschritte in der Effizienzsteigerung zu erreichen, sowie Erkenntnisse für eine wettbewerbsfähige Großserienproduktion der hochkomplexen Elektrik- und Elektronik sammeln zu können.
(mk/wattgehtab.com)