Am 25. Januar 2011 fand in Wien die Veranstaltung „In-Time goes public“ statt. Teilnehmer aus Industrie und Wirtschaft sowie von städtischen und regionalen Vertretern hatten die Gelegenheit, die Leistungen und Ziele, technische Lösungsansätze, sowie Fortschritt und die Umsetzungsmodelle der sechs In-Time Pilotstädte Brno, Bukarest, Florenz, München, Oslo und Wien kritisch zu begutachten.
Das In-Time-Projekt wurde am 1. April 2009 mit dem Ziel gegründet, mithilfe multimodaler Echtzeit-Reiseinformation eine Änderung des Mobilitätsverhaltens aller Verkehrsteilnehmer zu erreichen und dadurch den Energieverbrauch beim Reisen in städtischen Gebieten zu reduzieren. Es wird erwartet, dass Reisende ihr Reiseverhalten aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen verändern und so den effizientesten und schnellsten Modus für ihre Reise wählen.

Die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre festgelegt und das Projektvolumen beträgt 4,58 Mio. Euro, wovon 2,29 Mio. Euro durch die EU gefördert werden.
„Die intensiven Entwicklungen der letzten eineinhalb Jahre aller In-Time-Projektpartner haben Früchte getragen. Wir können nun mit der Pilot- und Testphase beginnen, die maßgeblich zur erfolgreichen Realisierung und Fortsetzung der In-Time-Services beitragen wird“, erklärt Martin Böhm von AustriaTech und In-Time-Projektkoordinator.
Bernhard Engleder von der Wiener Straßenbaubehörde fügt hinzu: „Die nächste Herausforderung die Verbindung der Regionen in Europa wird es sein, gemeinsame Standards für Datenqualität, Services und Benutzerfreundlichkeit zu entwickeln. In diesem Kontext leistet In-Time einen wichtigen Beitrag und ist ein herausragendes Best-Practice-Beispiel für innovative Verkehrsservices und transnationale Kooperationen.“
„In-Time wird den Nutzern die einmalige Möglichkeit geben, ihre Wege im städtischen Raum zu optimieren und umweltrelevante Aspekte bei den eigenen Reisegewohnheiten ohne zusätzliche Anstrengungen zu berücksichtigen. Dieses Service verbessert nicht nur den Reisekomfort für die Nutzer, sondern hilft auch andere Ziele wie die Reduktion der CO2-Emissionen oder die bessere Auslastung der vorhandenen Kapazitäten im städtischen Verkehr zu erreichen“, so Böhm weiter.
Zu den Partnern des europäischen Projektes, das von AutriaTech koordiniert wird, gehören folgende Unternehmen: Telematix, Brimatech, Teleatlas, Mizar, Austro Control, micKS, Geo Solutions, Brněnské komunikace, ATAF, Softeco Sismat, Verkehrsverbund Ost, Universitatea Politehnica din Bucuresti, SINTEF, ASFINAG, Fluidtime, ERTICO, PTV, Swarco, Arsenal Research, Memex und TelMap.
Unter folgendem Link können sich Interessierte als Test-Benutzer anmelden: www.in-time-project.eu
(mk/wattgehtab.com)