EU lässt Biosprit-Pläne fallen

Politik und Förderprogramme

biosprit_tank_ar-aralIn der Europäischen Union soll der Anteil von Biosprit beim Kraftstoff nun doch nicht auf zehn Prozent im Jahr 2020 festgeschrieben werden. Die EU-Energieminister haben sich gegen einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission ausgesprochen. 

Stattdessen soll der Anteil alternativer Energien durch Elektro- und Wasserstofffahrzeuge erhöht werden, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken.

 

Mit ihrem Votum reagierten die Minister auf die anhaltende Kritik, nach der die steigende Biosprit-Produktion mit für den drastischen Anstieg der Lebensmittel verantwortlich ist. 


(Quelle: EU, Bildmaterial: ar/Aral)

 


Kommentare 

 
0 #4 2008-07-13 13:50
Hallo Jeffy,
Ich denke da noch etwas revoluzzerhafte r. Rein theoretisch würde ein Boykott doch machbar sein.
1. Die Schmerzgrenze muss überschritten sein (bei jedem wohl persönlich anders)
2. Es müssen PR-Aktionen gemacht werden.

Ich glaube, bei ordentlich PR würde die Automobilindust rie ohnehin aktiv werden, um Schadensbegrenz ung zu betreiben.
Ich weiß, jeder kennt die Müllermilchgesc hichte, trotzdem wird es gekauft. Aber z.B. die Stromausschaltu ngsaktion (ging über Radio) hat doch funktioniert. Man sollte sich ernsthaft Gedanken
machen, ob so ein Boykottaufruf unter Zuhilfenahme aller möglichen Medien nicht doch funktionieren kann.
Mündige Bürger in einem demokratischen Land dürfen das. oder?
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0 #3 2008-07-13 10:24
Hallo Theo, ich denke, die Autokäufer lassen sich kaum organisieren, da jene, die sich solche Gedanken machen, noch immmer nur im Promillebereich zu finden sind.
Andererseits wird sich die Sache bei 5 Euro pro Liter wohl von alleine erledigen. Schade ist nur, dass wir zuerst auf die 5 Euro warten müssen und dadurch viel wertvolle Zeit verlieren. In der Zwischenzeit schicken wir das Geld in die Ölförderländer, statt es hier in Alternativen zu investieren.
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0 #2 2008-07-13 02:47
Richtig, Genau so sollten das alle sehen:
Die Bosse der Automobilkonzer ne.
Die Politiker bzw. Regierungen weltweit.
Und nicht zuletzt der Konsument. Wenn die Autokunden geschlossen 2 Sachen auf die Reihe bringen würden:
1. Neuwagen mit Otto Motor nicht kaufen. Neuwagen anschaffungen kann man ja auch mal um ein Jahr verschieben. Wenn das alle geschlossen machen, kriegt selbst ein Herr Wiedeking kalte Füße.
2. Statt dessen bei allen Händlern -egal welcher Marken- immer wieder hartnäckig nach Elektro- und Hybridmodellen fragen. Am besten geschlossen auch ein Jahr lang.
Problem: Die Konsumenten müssen endlich aufstehen und sich organisieren. Und das funktioniert wahrscheinlich erst ab einem Spritpreis jenseits von 5 Euro :-(
Eins ist klar: Wasserstoff bringt uns vom Regen in die Traufe.
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0 #1 2008-07-09 06:09
Weiser Entscheid und Hut ab vor der Flexibilität der deutschen Politik.
Leise Kritik möchte ich aber doch anbringen, denn Elektro ist NICHT gleich Wasserstoff. Ein Elektrofahrzeug benötigt drei bis vier mal weniger (erneuerbarer) Strom als ein Wasserstofffahr zeug. Ausserdem ist es technisch einfacher mit weitgehend bekannter Technik und dadurch auch schneller bereit für die Massenproduktio n.
Deshalb sollte der Fokus bei den Elektrofahrzeug en liegen.
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