Elektromobilität in Deutschland soll steuerfrei werden

Politik und Förderprogramme

elektromobilitaet_de_steuerfrei_elektroroller_vectrix Die Deutsche Bundesregierung und das Parlament planen die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge, berichtet der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kasparick aus der gestrigen Fraktionssitzung der SPD-Bundestagsfraktion.

Angesichts gegenwärtiger Finanzkrise und drohender Rezession beschließen Bundesregierung und Parlament derzeit ein großes Maßnahmepaket. Ein ganzes Bündel von Maßnahmen soll helfen, Beschäftigung zu sichern.

Gleichzeitig soll in Zukunft investiert werden. Ein wichtiger Baustein dafür ist die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge. „Wir leben in einer Zeitwende: Das Öl geht zu Ende. Wir müssen Mobilität völlig neu denken: Ohne Öl!“, so Kasparick.

Aktuell berichtet die Internationale Energieagentur (IEA), dass der Ölpreis in den nächsten Jahren auf 200 Dollar pro Barrel (159 Liter) steigen werde. In Anbetracht dieser Tatsachen steht im Gesetzentwurf zur „Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung“ der großen Koalition: „Elektrofahrzeuge sind für die Dauer von fünf Jahren ab dem Tag der erstmaligen Zulassung von der Steuer befreit.“

„Diese Steuerbefreiung für Elektro-Fahrzeuge ist ein Beitrag, um neue Technologien in den Markt zu bringen. Durch Investitionen in nachhaltige Mobilität sichern wir Beschäftigung und sind zukunftsorientiert“, so Kasparick. „Unsere bisherige Mobilität sei über 90 Prozent vom Erdöl abhängig. Deswegen sind alle Antriebe sinnvoll, die ohne Öl auskommen.“

(Quelle: Ulrich Kasparick)


Kommentare 

 
0 #2 2008-11-20 08:08
JA warum nur 5 Jahre?
Abgesehen von CO2 ist der gesundheitliche schaden und der infrastruckturs chaden den regulaere verbrennungsmot oren verursachen der regierung wohl nicht bekannt. Eine studie aus Longbeach CA zeigt eindeutig an dass smog zu langzeitschaede n der atmungswege fuehrt (in longbeach ist die lungenkrebsrate doppelt so hoch wie in den gesammten USA und kinder mit astma sind dichte ist 3 hoeher als der US durchschnitt. Es ist klar dass die automobilherste ller das ander sehen da sie umdenken muessten und das hart ist. Aber wenn wir das als neuen "Wiederaufbau" sehen wuerden koennten wir massiv arbeitsplaetze aufbaun fuer eine neue industrie und uns zu gleichen zeit eine teils energieautonomi e aufbaun. Natuerlich schaedigen wir die die mit dem jetzigen systan gut abgezockt haben, aber nur wenn sie nicht mitspielen wollen. Die zukunft ist das geschaeft nicht lobiing zur erhaltung alter standards... siehe US automobiel industrie von 1960 bis 2000..... Klar die 50er waren cool aber dann halt auf den lorbeeren ausgeruht..... :-)
Liebe Gruesse
Lars Loh
LLohTec / Project UDO
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0 #1 Christian Müller 2008-11-20 01:18
Keine Emissionen - keine Steuern! Das wäre konsequent.

Emissionen die bei der Produktion des Stromes entstehen können auch da besteuert werden wo sie entstehen - die Fahrzeuge können schließlich genauso gut mit Ökostrom betrieben werden. Und selbst wenn es konventioneller Strom ist entsteht noch weniger CO2 als beim Verbrenner.
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