Dortmunds neue metropol-E – Neues Förderprojekt Städtisches E-Flottenkonzept

Politik und Förderprogramme

Die Stadt Dortmund wird zur „metropol-E“: Kommunale Mobilitätskonzepte werden elektrifiziert und in Verbindung mit intelligentem und schnellem Laden räumlich konzentriert in der Metropolregion Ruhr getestet. Dabei wird die Nutzung einer kommunalen Flotte der Stadt Dortmund von E-Autos sowie Pedelecs mit einer Vielzahl von innovativen Elektromobilitäts-anwendungen verknüpft. Anwendungsbeispiele sind innovative Schnellladetechniken sowie nutzerfreundliche Buchungsmethoden für rein elektrische Poolfahrzeuge der Stadt. All dies geschieht vor dem Hintergrund der intelligenten Einbindung erneuerbarer Energien. Zum CO2-freien Aufladen der Fahrzeugflotte sollen erstmalig intelligente Photovoltaikanlagen sowie Mikrowindturbinen den benötigten, regenerativen Strom dezentral erzeugen.

Ein Konsortium bestehend aus der Stadt Dortmund, den Technischen Universitäten Dortmund und Berlin sowie den Verkehrsexperten der PTV AG und den IT-Projektkoordinatoren Ewald Consulting GmbH & Co. KG sowie der RWE Effizienz GmbH als Konsortialführerin hat im Dezember 2011 den Zuschlag des BMVBS erhalten. Die Programmkoordination wird dabei durch die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie verantwortet.

Bildquelle: v.li. K.Pommerenke - Wirt.förd. DO, Prof. Dr. C.Rehtanz - TU DO; U. Sierau - Oberbürgermeister, Ingo Alphéus - RWE Effizienz GmbH, C. Gräser - Ewald Consulting GmbH, Michaela Bonan, Stadt DO, C.Fest - RWE Effizienz GmbH, U. Mager, GF Wirt.förd., Prof. Dr. J.Beyer - PTV AG, Prof. Dr.C. Wietfeld, TU DO. „Mit dem E-Mobility-Projekt „metropol-E“ streben wir für Dortmund an, dass unsere Erfahrungen mit elektromobilen Dienstfahrzeugen Schule machen und dabei eine zukunftsweisende, klimafreundliche Mobilität in deutschen Kommunen vorantreiben werden“, bekräftigt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. „Auf die Verknüpfung der guten, bestehenden Möglichkeiten des ÖPNV mit unseren E-Autos“, so Sierau, „werden wir ein besonderes Augenmerk legen.“ Bereits im letzten Jahr hatte die Stadt Dortmund das Projekt „Dortmund elektrisiert“ gemeinsam mit RWE aufgesetzt, „metropol-E“ führt dies konsequent weiter. Vorhandene Infrastruktur für Elektromobilität in der Metropolregion Ruhr soll in die Konzepte des Förderprojektes eingebunden werden. Aktuell betreibt RWE Effizienz gemeinsam mit Partnern in Dortmund 72 intelligente Ladepunkte. Gleichfalls wird das Projekt für elektromobilen Pendlerverkehr eine Verknüpfung zur „Innovation City Bottrop“ herstellen, da RWE seinen Mitarbeitern eine kleine E-Auto-Flotte zur Verfügung stellt.

Wo steht das gewünschte Poolfahrzeug? Wie ist sein Ladestand? Oder: Wo befindet sich die nächstgelegene Lademöglichkeit? Diese Fragen lassen sich für das Flottenmangement der Stadt Dortmund mit Hilfe neuartiger Kommunikationskonzepte lösen. „Wir werden Dienste entwickeln, die fahrzeugspezifische Informationen über die Flotte sammeln und diese in das Buchungs- und Reservierungssystem von Fahrzeugen integrieren. Durch diese Vernetzung lässt sich das Mobilitätskonzept und die Energieeffizienz der kommunalen Flotte optimieren“, so Professor Christian Wietfeld vom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze an der Technischen Universität Dortmund.

Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH ergänzt: „Das Projekt startet zum richtigen Zeitpunkt. Jetzt kommen erstmals elektrische Serienfahrzeuge auf deutsche Straßen. Die Ladetechnik ist marktreif und Dortmund ist in Deutschland eines der besten Beispiele dafür. Mit „metropol-E“ gehen wir den nächsten Schritt. Zum Beispiel, wie wir hier erzeugten Ökostrom nicht per Netz irgendwohin abtransportieren, sondern in Dortmund für das Aufladen der Autobatterie nutzen.“

Die wissenschaftliche Begleitung des BMBVS-Förderprojektes fokussiert sowohl auf Nutzeranalysen als auch auf die modellhafte Ausrichtung des weiteren Ladeinfrastrukturausbaus an den Mobilitätsanforderungen der Stadt Dortmund sowie auf allgemeine verkehrstechnischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen. Die PTV AG wird dafür gemeinsam mit der TU Berlin ein „Siedlungsorientiertes Modell für den nachhaltigen, bedarfsgerechten Aufbau und die Förderung der E-Ladeinfrastruktur“ (SIMONE) umsetzen. Dabei werden verkehrliche und demografische Daten sowie die Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen berücksichtigt, um Ladesäulen bedarfsgerecht zu verorten. Im Rahmen von „metropol-E“ wird das SIMONE-Konzept erstmals auf lokaler Ebene erprobt. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine breitere Anwendung in den Kommunen zu schaffen.

Das BMVBS fördert „metropol-E“ mit einer Summe von 4,5 Mio. Euro für das Forschungsvorhaben. Laut Projektleiter Claus Fest beträgt das gesamte Projektvolumen rund 7,5 Mio. Euro. Das Förderprojekt läuft über einen Zeitraum von zwei Jahren bis Dezember 2013.

(pz/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
0 #3 Robert Skiba 2013-04-15 07:31
Hallo Herr Gombert,
wenn Sie an einem e-Auto interessiert sind, können Sie gerne bei uns anfragen.

MfG

Robert Skiba
00420602581938

www.evcgroup.cz
Zitieren
 
 
0 #2 Helmut gombert 2013-04-12 19:26
Hallo wann kommt das E-Auto endlich auf den deutschen Markt.Ich habe alle Fahrerlaubnisse für alle Fahrzeuge der Bw gemacht.Habe durch eine Dienstfahrt einen schweren Unfall erlittten.Ich habe den Pc erlerntund denke ich könnte das E-Auto fahren mit Joy stick wenn kann ich es kaufen bin heute 50 Jahre erlebe ich es noch ?Das E-Auto in der EU fahren ?
Zitieren
 
 
0 #1 Robert Skiba 2013-02-12 23:19
Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir finden es mit der e-mobility Richtung in Dortmund toll!
Wir würden Ihnen dabei mit unseren sehr guten Erfahrungen in e-mobility Branche gerne helfen.
Unsere Gesellschaft EVC Group s.r.o. ist ein Hersteller der e-vehicles und e-drive für e-vehicles nach Mass.

Wenn Sie interessiert sind, bitte kontaktieren Sie mich.

MfG

Robert Skiba
Manager Europe

EVC Group s.r.o.
Electric drive & vehicles

CZ-Hulin / Czech Republic

+420 602 581 938

Www.evcgroup.cz
Zitieren
 

Kommentar schreiben

Wattgehtab ermuntert seine Leser ausdrücklich, Artikel zu kommentieren. Im Interesse aller User behalten wir uns vor, veröffentlichte Kommentare zu prüfen und gegebenenfalls zu editieren oder zu löschen. Besonderen Wert legen wir ferner auf einen sachlichen Stil der Kommentare und den Respekt vor anderen Meinungen. Danke für die Beachtung. Ihr Wattgehtab-Team


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neueste Kommentare